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Leverkusen: Bei Smidt gibt es künftig Strom vom Dach

Leverkusen : Bei Smidt gibt es künftig Strom vom Dach

Geschäftsführer Lorenz Smidt steht auf dem Dach des Sponti-Marktes und zeigt stolz auf sein neuestes Projekt: 1213 kristalline Solarmodule erzeugen künftig auf einer Gesamtfläche von 2000 Quadratmetern etwa 250 000 Kilowatt-Stunden im Jahr. Mittwoch in einer Woche soll nach rund fünfwöchiger Montage die drittgrößte Solaranlage Leverkusens in Betrieb gehen.

Die Idee, eine Solaranlage auf den eigenen Dächern zu installieren, hatte Smidt vor etwa einem Jahr. Als Grund nennt der Geschäftsführer die ständig wachsenden Strompreise. "Die Reaktorunfälle in Japan haben mich bestärkt, dass wir auf dem richtigen Weg gehen", sagt Smidt über das Projekt, das rund 700 000 Euro kostete.

Die Solaranlage deckt gut ein Drittel des Gesamtstrombedarfs des Sponti-Marktes und Logistik-Zentrums an der Carl-Duisberger-Straße ab. "Den produzierten Strom nutzen wir selbst. Lediglich überschüssige Mengen, die zum Beispiel sonntags entstehen, speisen wir ins Netz ab", so Smidt.

Weitere Solaranlage geplant

Smidt hätte gerne auch auf dem Dach vom Wohncenter an der Manforter Straße Strom durch Sonne erzeugen lassen. Jedoch ist das dortige Trapez-Blechdach für eine solche Anlage nicht stabil genug. Anders sieht es beim Neubau an der Carl-Duisberger-Straße aus. Dort soll nach dem Willen von Smidt eine mindestens genauso große Solaranlage entstehen. In das neue Gebäude zieht künftig der Spontimarkt. Baubeginn: Ende des Jahres.