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Bei E-Ladesäulen schneidet Leverkusen schlecht ab

CDU-Ratsherr kritisiert : Bei E-Ladesäulen schneidet Leverkusen schlecht ab

Schlechte Noten für die Stadt beim Thema Elektromobilität. Bei der Zahl der E-Ladesäulen liegt Leverkusen auf Platz 343 von 400. Dafür gibt es Kritik.

Als „grenzenlos enttäuschend für Leverkusen“ bezeichnet CDU-Ratsmitglied Rüdiger Scholz das aktuelle Ranking der Städte im Bereich der Ladeinfrastruktur für E-Autos. Dabei belegt Leverkusen mit gerade einmal 38 Ladepunkten Platz 343 von 400.

„Es gibt in unserem Stadtgebiet gerade einmal 38 Ladepunkte“, sagt Scholz. „Wie man es anders macht, zeigt der Spitzenreiter. Die Stadt Wolfsburg verfügt heute schon über 739 Ladepunkte.“

Leverkusen trete auf der Stelle. Scholz nennt ein Beispiel: „In Rheindorf-Nord gibt es zum Beispiel gerade einmal zwei öffentliche Ladepunkte für rund 10.000 Einwohner.“ Schon vor drei Jahren habe er um die Erarbeitung eines Ladesäulenkonzepts für die Leverkusener Stadtteile mit überwiegend Geschosswohnungsbau gebeten. Bisher liege nichts vor. „Wie sollen dann die Menschen im Bereich des Geschosswohnungsbaus zum Kauf von E-Autos motiviert werden. Ihnen wird faktisch die Möglichkeit des Erwerbs eines E-Fahrzeugs dadurch verwehrt, dass man ihnen die entsprechende Infrastruktur vorenthält“, sagt Scholz.

In den vergangenen Jahren habe es zahlreiche Förderprogramme für den Aufbau einer Infrastruktur für E-Ladesäulen gegeben, auf die er hingewiesen habe.  Offensichtlich sei aber nichts geschehen. 

(bu)