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Bayer-Ehrenamtler helfen bei Projekten auch im Umland von Leverkusen

Ehrenamtsserie : Hilfe für Klettertraining und Reitweg

Auch im Umland von Leverkusen sind Bayer-Mitarbeiter ehrenamtlich aktiv. Vielen Projekten hilft die Konzernstiftung finanziell.

Warum verbringen Menschen ihre Freizeit damit, anderen zu helfen? Etliche Mitarbeiter und Pensionäre bei Bayer haben so viel Kraft und Elan, dass sie sich neben Beruf und Freizeit auch noch sozial engagieren: Fünf von ihnen präsentierten jetzt ihre Ehrenamtsprojekte, die die Unternehmensstiftung „Bayer Cares Foundation“ aktuell fördert. Mit ihrem Einsatz sind sie im Konzern nicht allein: Weltweit bekommen derzeit 94 Sozialprojekte von Bayer-Mitarbeiterin in 32 Ländern über 360.000 Euro.

Zurück nach Leverkusen: Einer, der sein aktives Berufsleben schon beendet hat, ist Bayer-Pensionär Klaus Deimel. Als ehemaliger Projektmanager bringt er seit vier Jahren seine Erfahrung in die Burscheider Tafel ein. Gerade erst hat er 3213 Euro Fördergelder von der Bayer-Stiftung bekommen. „Das ist ein Teil für unsere neue Photovoltaikanlage, mit der wir Strom für unsere Kühlgeräte erwirtschaften und ins Stromnetz einspeisen“, erzählte Deimel. Dadurch spare die Tafel nicht nur jedes Jahr 400 Euro, sie bekomme auch noch 600 Euro für die Einspeisung – Geld, das nun den Bedürftigen zugutekommen kann.

Erika Ruge hatte ein ähnliches „Problem“ wie Deimel: Wohin mit ihrer Zeit? Die Konzernmitarbeiterin aus Kolumbien ist derzeit in Leverkusen tätig. „Ich hatte Zeit, als ich hierher kam. Zu Hause hatte ich mich auch engagiert, wusste aber nicht, was ich in Deutschland tun könnte“, sagte Ruge. Im unternehmensinternen Mitarbeiter-Netzwerk „Prosi“, dem rund 300 weitere Kollegen angehören, wurde sie fündig: In Köln hat sie mit anderen Helfern und Jugendlichen einen Freizeitraum der Stiftung „Die Gute Hand“ gestaltet.

Ebenfalls für „Die Gute Hand“ und im Prosi-Netzwerk ist Svenja Pierk aktiv: Mit Kollegen wird sie einen Reitweg in Kürten anlegen. Er ist für Kinder, die im Rahmen ihres therapeutischen Reitens nicht ausreiten können, aber mit den Tieren nach draußen möchten. „Es ist so einfach, den Förderantrag bei der Stiftung zu stellen“, sagte Michael Meinhardt. Er möchte noch viel mehr machen. Jetzt aber konzentriert sich der ausgebildete Trainer erst einmal darauf, im „Bundesverband Herzkranke Kinder“ Klettertraining anzubieten. „Die Kinder sind einfach glücklich und haben so eine Freude“, erzählte er, warum er ein Sommercamp des Vereins unterstützt.

Philip Nellessen ist durch seinen VW-Bus zum Ehrenamtler geworden: Weil er damit perfekt große Mengen transportieren kann, engagiert er sich für die Refugée Foundation in Köln, die Lebensmittel für Flüchtlinge vor allem in die Türkei und nach Griechenland transportiert. In Köln fährt er Möbel für geflüchtete Menschen.

Warum die Projekte gefördert werden? „Weil sie die Jury durch Ideenvielfalt und Nachhaltigkeit überzeugt haben“, hieß es von Bayer.