Bayer 04 Leverkusen empfängt den 1. FC Köln: 300 Polizisten schützen BayArena

Leverkusen empfängt Köln: 300 Polizisten schützen BayArena

Intensiv bereitet sich die Polizei auf das Lokalderby zwischen Bayer 04 und dem 1. FC Köln am Samstag (15.30/Live-Ticker) in der BayArena vor.

"Wir werden mit rund 300 Beamten im Einsatz sein", sagt Polizeisprecher Christoph Gilles. Wie immer bei solchen "Risikospielen" werden die Fangruppen getrennt zur Arena geleitet. "Wir müssen verhindern, dass rivalisierende Fans sich treffen", sagt Gilles. Ein besonderes Augenmerk wird die Polizei auf das Abbrennen von Pyrotechnik haben. Bereits im Vorfeld hat sie bekannten Störenfrieden und Gewalttätern einen Brief zustellen lassen und ein "Bereichsbetretungsverbot" verhängt. Drei Leverkusener und elf Kölner hatten solche Post im Briefkasten. Unter Androhung eines Zwangsgelds von 500 Euro wird ihnen der Aufenthalt im Stadion und dessen Umfeld verboten. "Wer sich nicht daran hält, wird in Gewahrsam genommen", sagt der Polizeisprecher.

Neben der traditionellen Rivalität der Vereine sorgt die sportliche Dramatik der Begegnung für zusätzliche Spannung: Köln braucht Punkte für einen Platz im europäischen Wettbewerb, Leverkusen kämpft gegen den Abstieg. Damit Kölner und Leverkusener getrennte Wege gehen, hat die Stadt entsprechende Hinweisschilder und Parkplätze speziell für Gäste eingerichtet. "Auswärtige Fußballfans, die mit dem Pkw anreisen, werden dringend gebeten, den Sonderparkplatz ,Gäste Fan' an der Straße Am Hirschfuß auf Kölner Stadtgebiet anzufahren", sagt Stadtsprecherin Julia Trick.

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Von dort aus fahren die mit "Gäste Fans" beschilderten Pendelbusse ab. Die Bismarckstraße bleibt 30 Minuten vor und bis 60 Minuten nach Spielende für Taxen und den Individualverkehr gesperrt.

(bu)
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