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Baupläne für Ökosiedlung in Leverkusen zurückgezogen

Ökosiedlung in Leverkusen : Baupläne für Mathildenhof zurückgezogen

Die Stadt hat ihre Pläne für die „Klimaschutz-Siedlung“ in Mathildenhof aus der politischen Diskussion genommen. „Wir ziehen alles Material zurück,“, sagte Umweltdezernent Alexander Lünenbach im Umweltausschuss am Montag.

Das Projekt am Bohofsweg mit um die 24 Wohnhäusern und einem achtgruppigen Kindergarten müsse grundlegend überarbeitet werden, „auch wegen der hohen Schutzwürdigkeit des Bodens“. Es soll sich um Parabraunerde handeln, ein an sich weit verbreiteter Bodentyp. Der Bebauungsplan soll nun einer erneuten Gesamtbetrachtung unterzogen werden.

Speziell der SPD-Fraktion passte diese Entscheidung sehr, weil die Genossen inzwischen von den anfangs hoch gelobten Bauideen komplett abgerückt sind. Es gelte die Frischluftschneise in diesem Bereich zu erhalten, lautet eine Argumentation heute. SPD-Ratsherr Dirk Löb markierte klar das Ziel: „Wir wollen diese Fläche nicht bebauen.“ Das Thema steht am Montag im Bauausschuss ebenfalls auf der Tagesordnung. Nach Lage der Dinge dürften die Politiker auch dort die in der Bevölkerung sehr kontrovers diskutierten Pläne vertagen.