Leverkusen Balkan-Trasse bald frei zur Bebauung

Leverkusen · Rhein-Wupper (tei.-/rö) Der Regionalrat Köln hat am Freitag einen weiteren Beschluss gefasst, damit die Städte Burscheid und Wermelskirchen eines Tages über das Bahngelände der ehemaligen Balkan-Linie verfügen können. Der Regionalrat hat die Bezirksregierung beauftragt, unverzüglich das förmliche Regionalplanänderungsverfahren mit dem Ziel der Streichung der Bahnstrecke aus dem Gebietsentwicklungsplan in Gang zu setzen. Dieser Einleitungsbeschluss soll in der Sitzung am 8. Dezember gefasst werden. „Wir kommen Schritt für Schritt voran“, sagte Regionalratsmitglied Rainer Deppe (MdL, CDU). Er fühle sich den beiden Städten verpflichtet und unterstütze jeden Schritt, der Wermelskirchen und Burscheid in ihren Planungsabsichten näher bringe. Aber im komplizierten Planungsrecht in Deutschland sei es ein langer Weg, bis das seit Jahren brach liegende Gelände endlich frei sei. Deppe: „Jeder weiß, dass auf dieser Trasse kein Zug mehr fahren wird. Die Städte Wermelskirchen und Burscheid wollen das Gelände für Verkehrswege und städtebauliche Projekte verwenden.“ Und da die Bahnstrecke nicht mehr im ÖPNV-Bedarfsplan des Landes enthalten sei, möchten die beteiligten Kommunen über die Flächen verfügen. „Die jetzt auch wieder unternommenen Versuche von SPD und Grünen, die Geistertrassen gegen den Willen der Städte zu blockieren, werden keinen Erfolg haben“, ist sich Deppe sicher.

(RP)
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