Leverkusen: Bahnstadt: Gerüst-Provisorium kostet rund 275.000 Euro

Leverkusen : Bahnstadt: Gerüst-Provisorium kostet rund 275.000 Euro

Ende Mai, Anfang Juni soll die Brücke zwischen Bahnallee und Werkstättenstraße für Fußgänger und Radfahrer geöffnet werden. NRW-Verkehrsminister Michael Groschek wird wahrscheinlich das rote Band durchschneiden.

Damit wird der Minister auch ein Gerüst-Provisorium freigeben, das sich die städtische Bahnstadt-Gesellschaft 275.000 Euro kosten lässt. Nach zwei Jahren werden die Gerüststrecken demontiert.

Der Grund: Die "Campusbrücke", die derzeit aufgebaut wird, wurde im Bereich der Gütergleise auf provisorische Stützpfeilern gelegt. Erst nach Verlegen der Gütergleise kann die letzte Betonstütze gegossen werden — sie steht dann im heutigen Gleisbett. Um wiederum das Gießen der Betonstütze nicht zu behindern, steht das Brückenteil über den Schienen jetzt ein Stück versetzt zur sonstigen 100 Meter langen Brückenlinie.

Mit der Brückenfreigabe wollte die städtische Bahnstadt-Gesellschaft allerdings nicht bis 2015 warten. Deshalb wächst an der Bahnallee ein mehrere Stockwerke hoher Aufgang mit Treppenturm und radfahrergerechter Zufahrt empor — eine "Achterbahn", wie es ein Bahnstadt-Vertreter beschreibt.

(US)