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Leverkusen: Bahn: AGO lobt und kritisiert

Leverkusen : Bahn: AGO lobt und kritisiert

Der vor einer Woche gefasste Ratsbeschluss zur Verlegung der Gütergleise und zum Bau der Opladener Umgehungsstraße stößt beim AGO-Vorsitzenden Siegfried Kuhl auf Lob und Kritik. "Das war die wichtigste, schönste und am längsten erwartete Nachricht für Opladen und Leverkusen."

Der Beschluss sei "für ganz Leverkusen ein wirtschaftspolitischer Meilenstein". Es habe keine sinnvolle Alternative gegeben. Kuhl: "Alles andere — auch die Nichtverlegung — hätte das Gleiche gekostet und letztlich weit größere Sozialkosten nach sich gezogen, neben dem, dass Leverkusen keine Zukunftsvision gehabt hätte."

Kuhl schreibt in seiner Pressemitteilung von Samstag weiter: "Die Nörgler, Pessimisten, Klientelpolitiker und Lobbyisten, die ihre eigenen Wählerstimmen und deren vereinzelte Interessen gefährdet sehen, sollten ... langsam begreifen, dass ganz Leverkusen davon profitieren wird. Sicher sind da die berechtigten Mahner vermeintlich schwindender Kulturetats. Aber wer braucht ... Kultur, wenn es wirtschaftlich bergab geht, die Arbeitsplätze und damit Bewohner, die manches Kulturangebot nutzen, davonlaufen? Ist das Huhn nicht da, das sie legt, gibt es auch keine Eier."

Kuhl: "Ein preiswerteres und renditeträchtigeres Investment als der städtische Anteil der Finanzierung der Gütergleisverlegung gilt es erst einmal zu finden. Nie ließ sich Entwicklung und Zukunft Leverkusens preisgünstiger erreichen." Die AGO habe sich immer wieder auch argumentativ für das Bahnstadt-Projekt eingesetzt.

(RP)