Leverkusen: Auswärtiges Amt nimmt Fan-Protest auf

Leverkusen: Auswärtiges Amt nimmt Fan-Protest auf

Die Protestnote der Bayer-04-Fans zum Verhalten der französischen Polizei bei den Kontrollen während der Anreise zum Champions-League-Spiel nach Paris am 12. März hat die nächste Etappe auf dem diplomatischen Weg hinter sich gebracht.

Wie der Fanclub-Dachverband "NK12" mitteilte, stehe man in Kontakt mit dem Auswärtigen Amt. "So ist nun die Abteilung ,Deutsch-Französische Zusammenarbeit' mit der Angelegenheit beauftragt und hat von der Deutschen Botschaft in Paris unsere Protestnote erhalten", schreibt die NK12. Auf dieser Ebene soll nun die Beschwerde der Leverkusener Anhänger an die französische Seite vorgetragen und diskutiert werden.

In ihrem Schreiben hatten die Baayer-Fans ein total unangemessenes Verhalten der französischen Polizei bei Kontrollen der Gästefans moniert. "Sämtliche Zusammenarbeit, Kommunikation und Absprachen, die einen reibungslosen Ablauf der Tour ermöglichen sollten, wurden seitens der Französischen Behörden und Exekutive völlig außer Acht gelassen", teilte die NK12 wenige Tage nach dem Spiel in einer Stellungnahme mit, die auf gesammelten Schilderungen fußte. Die Rede war von Repressalien seitens der französischen Polizei, von Schikane, von "mehreren Körperverletzungen", von Provokationen und Beleidigungen seitens der Polizisten. Nach übereinstimmenden Berichten von Fans wurden vor allem die per Bus angereisten Anhänger mehrfach kontrolliert und schließlich am Prinzenparkstadion bis zum Anpfiff festgesetzt.

(klü)
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