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Aus für Bändchen auf den Leverkusener Weihnachtsmärkten

Wegen der neuen Corona-Schutzverordnung in NRW : Aus für Bändchen auf dem Weihnachtsmarkt

Sie haben die 2G-Kontrollen auf den beiden Weihnachtsmärkten in Opladen und Wiesdorf erleichtert. Doch ab sofort fallen die Armbändchen weg. Wegen der Vorgaben in der aktuellen Corona Schutzverordnung des Landes werde der Aufwand zu hoch, sagen die Markt-Betreiber.

Das Ende der Weihnachsmarkt-Bändchen ist da. Die hübsche Club-Mitgliedschafts-Idee von Weihnachtsmarktbetreibern Dirk Pott (AGO, Opladen) und Axel Kaechele (Wiesdorf), die 2G-Kontrolle der Besucher per Armbändchen-Ausgabe zu vereinfachen, ist passé. Ab sofort geben beide Betreiber keine Bänder mehr aus.

Der Grund: In der aktuellen NRW-Corona-Verordnung heißt es „Die ... zuständigen Behörden können nach Kontrolle des Impf- beziehungsweise Genesenennachweises und eines amtlichen Ausweispapiers einen Prüfnachweis über die Erfüllung der 2G-Voraussetzungen vergeben, der nur für den aktuellen Tag gültig sein darf...“ Die Einführung eines entsprechenden Verfahrens können auch „unter Einbindung der örtlichen Gewerbetreibenden vorgegeben oder genehmigt werden“. Wenn aber alles nur für einen Tag gültig sein soll, „müssen wir jeden Tag neben den Kontrollen jeweils ein Bändchen in einer anderen Farbe ausgeben. Das ist zu viel Aufwand“, sagen Pott und Kaechele. Letzterer druckt deswegen mal wieder neue Plakate. „3G, dann 2G, dann Bändchen, jetzt das.“

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Bestehen bleiben 2G-Kontrollen an den Ständen und Maskenpflicht. Ausnahme: „Masken dürfen für den Verzehr in unmittelbarer Nähe des Gastronomiestandes abgenommen werden. Betonung auf unmittelbare Nähe“, weist Kaechele hin und bemerkt: „Im Vergleich zu vor Corona-Zeiten haben wir in Wiesdorf einen Umsatzrückgang von 40 bis 45 Prozent. Durch 2G gehen die Umsätze nochmal zurück. Da ist es schwierig, die Händler zu motivieren, ihre Stände offen zu halten.“

(LH)