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Aus dem Nest gefallen: Feuerwehr Leverkusen rettet Meisenküken

87 Einsätze an einem Tag in Leverkusen – einer war ganz besonders : Feuerwehr rettet Meisenküken

Am Mittwoch war für die Helfer viel los in und um Leverkusen: 80 Einsätze für den Rettungsdienst, sieben für die Feuerwehr. Und: Ein Notfall war dann doch eher ungewöhnlich.

Zahlreiche Einsätze sind die Leverkusener Feuerwehrleute gewohnt. So viele wie am Mittwoch allerdings, das war auch für die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst bemerkenswert. 80 Mal rückten Rettungsdienst und Krankentransport aus. Die Feuerwehr musste sieben Mal raus, unter anderem zu vier Verkehrsunfällen auf der A 3.

Gegen 14.30 Uhr waren drei Autos in einen Unfall auf der Abfahrt von der Autobahn 3 aus Köln Richtung Brücke verwickelt, drei Menschen wurden verletzt und kamen in Krankenhäuser. Die Feuerwehr sicherte und sperrte den Bereich am Kreuz für den Einsatz.

Wegen eines Auffahrunfalls gegen 16.45 Uhr in Richtung Oberhausen hinter der Auffahrt Opladen mussten Feuerwehr und Polizei die A 3 komplett sperren, um die Unfallstelle räumen zu können. Währenddessen gab es im Stau vor der Unfallstelle einen Zusammenstoß zwischen Lkw und Motorrad. „Der leicht verletzte Motorradfahrer konnte durch zufällig anwesende auswärtige Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienstes erstversorgt werden“, meldet die Polizei. Dazu kamen kleinere Paralleleinsätze der Feuerwehr.

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Der vielleicht, wenn man das so sagen darf, hübscheste Einsatz ereignete sich aber am Abend: Kükenrettung. Der flügge gewordene Meisennachwuchs fand allein nicht mehr zurück ins Nest. „Das Küken war aus dem an einer Hauswand im Knick eines Regenfallrohres befindlichen Nest in rund vier Metern Höhe gefallen“, meldet die Feuerwehr. Um die junge Meise nicht zur Jagbeute beispielsweise von Katzen werden zu lassen, brachten Feuerwehrleute das Vögelchen per tragbarerer Leiter sicher zurück ins Nest.