Zoff unter Ratspolitikern : Streit um Pannen-Aufzug in Opladen: Busch (FDP) gegen Hebbel (CDU)

Die Aufzugspannen am Opladener Bahnhof haben einen Streit zwischen dem  Opladener FDP-Ratsherren Friedrich Busch und CDU-Fraktionschef Stefan Hebbel ausgelöst.  

Hebbel fehle es an Fingerspitzengefühl, sagt Busch und bezieht sich auf die jüngste Haushaltsrede Hebbels im Stadtrat.  „Ich halte nichts davon, wegen Kleinigkeiten ständig auf den ,Busch’ zu  klopfen und so zu tun, als stünde in unserer Stadt der Weltuntergang bevor“, hatte  Hebbel mit Spitze gegen Busch gesagt. „Wenn man im Internet ,Aufzugstörungen in Köln’ eingibt, erfährt man beispielsweise am 17. Oktober, dass 13 Aufzüge im KVB-Netz außer Betrieb sind.“ Busch kontert: „Stefan Hebbel  verharmlost die ständigen Aufzugstörungen am Opladener Bahnhof, indem er von ,Kleinigkeiten’ spricht.“ Er zeige wenig Verständnis für den massiven Ärger, der sich in der Bevölkerung wegen des ständig defekten Aufzugs aufgestaut habe.

Am Mittwoch und Donnerstag sei der städtische Aufzug im Treppenturm erneut außer Betrieb gewesen, berichtet Busch in einer Pressemitteilung. Und auch der DB- Aufzug bei Gleis 2/5. Zusätzlich seien die Bänder an beiden Rolltreppen heruntergerissen. Busch: „Diesmal waren die Störungen eindeutig auf Vandalismus zurückzuführen, wie die Techniker bei Reparaturarbeiten an den Rolltreppen und dem städtischen Aufzug auf Nachfrage bestätigt hätten . Der FDP-Ratsherr schreibt weiter: „Mittlerweile müssten sowohl die Deutsche Bahn als auch die Stadtverwaltung zu der Erkenntnis gelangt sein, dass eine Videoüberwachung sowohl an den Bahnsteigen als auch auf der Bahnhofsbrücke zwingend notwendig ist. Die Vandalismusschäden haben jetzt ein Ausmaß erreicht, dass endlich gehandelt werden muss.“