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Alles bereit für 19. Halbmarathon in Leverkusen

Leverkusen : Alles bereit für 19. Halbmarathon

Schon mehr als 4000 Läufer haben sich bereits für den 16. Juni angemeldet, um den „Todesberg“ zu bezwingen.

Von heute an sind die Tage bis zum Start gezählt. Bislang haben sich schon mehr als 4000 Sportler zur Teilnahme am 19. Leverkusener Halbmarathon vormerken lassen. Die Online-Anmeldung endet am Sonntag, 9. Juni, um 22 Uhr. Nachmeldungen sind bis eine Stunde vor Beginn möglich.

Der Wettbewerb gilt als eine der größten Veranstaltungen in der Sportstadt Leverkusen und ist für alle Laufbegeisterten zur festen Institution in der Region geworden. „Leverkusen hat viel zu bieten“, betonte Tiina Ripatti, die für den Sportpark Leverkusen die Organisation übernimmt. „Wir ernten immer viel Lob für die schöne und abwechslungsreiche Strecke.“

Zum ersten Mal geht Marathonspezialist Hendrik Pfeiffer auf die 21,09 Kilometer Distanz. Nach einigen Verletzungen ist es seine erste längere Strecke, auf der er zur Vorbereitung seiner Olympia-Teilnahme 2020 in Tokio trainiert. „Ich arbeite hart daran, mich bei lokalen Wettbewerben zurückzukämpfen, muss aber vorsichtig sein“, erteilte er etwaigen Spekulationen über eine Bestzeit eine Absage.

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Wie im Vorjahr wird der Startschuss für den Halbmarathon auf der Kölner Straße abgefeuert, ehe der Rundkurs unter anderem auch durch die neue Bahnstadt führt. Der zehn-Kilometer-Lauf startet hingegen in der BayArena. Ziel für alle Läufer ist der Marktplatz in Opladen, dort wird ein buntes Rahmenprogramm geboten.

Die Firmen Currenta mit bislang 485 Anmeldungen und Lanxess mit aktuell 750 Läufern – darunter Vorstand Matthias Zachert – stellen zahlenmäßig die größten Firmenstaffeln. Lanxess spendet für jeden gelaufenen Kilometer seiner Mitarbeiter einen Euro für das Projekt „Gesundes Frühstück an Leverkusener Schulen.“ Den Siegern winken bei Currenta ein paar Sportschuhe, Mitarbeiter von Lanxess werden mit einer Massage belohnt.

Für tolle Stimmung an der Strecke sorgen nicht nur etwa 20.000 Zuschauer – insgesamt 500 Helfer kümmern sich um Streckensperrungen und Verpflegung an insgesamt sieben Stellen – sondern auch drei Musikgruppen. Zwei Sambagruppen wollen die Läufer bei Kilometer 14 im Neulandpark und bei Kilometer 16 an der Dhünnschleife zu Höchstleistungen motivieren.

Zum ersten Mal wird sich ein japanische Trommlergruppe bei Kilometer 20 an der Steigung zur Menchendahler Straße positionieren, die von Danny Ecker, dem ehemaligen Stabhochspringer des TSV Bayer 04 Leverkusen, als „Todesberg“ bezeichnete wurde. Der Leverkusener wird ebenfalls mitlaufen, plant aber nicht unbedingt eine Bestzeit. „Für mich zählt eher das sportliche Miteinander.“ Bei seiner Premiere als Geschäftsführer des Hauptsponsors Energieversorgung Leverkusen (EVL) wünschte Thomas Eimermacher allen Teilnehmern ganz viel Spaß auf der Strecke und dass sie in ihrer persönlichen Bestzeit ans Ziel kommen mögen. Für das nächste Jahr überlegt er sich möglicherweise seine Teilnahme. Alle Infos unter www.leverkusen-halbmarathon.de.