Ärger um neuen Standplatz für die Opladener Stele

Umbau Fußgängerzone : Ärger um neuen Standplatz für die Opladener Stele

Sie liegt etwas trostlos seit Wochen auf der Kölner Straße, eingefasst von Bauabsperrungen. Und Toni Blankerts vom Verkehrs- und Verschönerungsverein sorgt sich um den Zustand der vereinseigenen Opladener Wappen-Stele, die seit 2008 in der Fußgängerzone an Opladener Geschichte und gerade auch ans Eisenbahnausbesserungswerk erinnert.

Sie soll demnächst wieder aufgestellt werden. Nach gehörigem Hin und Her.

„Als die Neugestaltung der Fußgängerzone anstand, rief die Stadt mich an, um zu sagen, dass die Stele nicht richtig in der Flucht für den geplanten hellen Mittelstreifen steht, und ob man sie passend setzen könnte“, berichtet Blankerts. Er antwortete, ob sie nun etwas verrückt werde, spiele keine Rolle, wichtig finde er aber, dass sie auf Höhe ihres ursprünglichen Standplatzes stehen bleibe. Der war seit Aufstellen der vom Künstler Bernhard Guski gefertigten Stele 2008 in Höhe Sparkasse, die das Objekt auch sponserte.

Vor ein paar Wochen meldete sich die Stadt erneut bei Blankerts. Die Stele solle doch woanders hin, denn der vorgesehe Standort passe den Veranstaltungsbetreibern wegen der Stände zu Festen nicht so recht. „Wir haben uns die neue Stelle vor Ort angesehen“, erzählt der Opladener Blankerts. „Die Stele sollte an die Ecke Kölner Straße/Opladener Platz, wo sonst der Weihnachtsbaum steht. Das geht doch auch nicht.“ Also wieder großes Hin und Her zwischen Stadt und VVV. Vor einigen Tagen meldete die Stadt an Blankerts, ein Standort sei kurz vor der Sparkasse gefunden, dafür werde ein kleines Kinderspielgerät versetzt. Bei der Stadt heißt die neue Adresse der Stele: „Höhe Sparkasse südlich Gemüsestand Pott im Aktionsstreifen“, sagt eine Stadtsprecherin auf Anfrage. In der kommenden Woche soll die Stele wieder stehen. Dann ist der VVV gespannt, „wie viele Kratzer und Beschädigungen“ das Kunstobjekt durch die „Lagerung, ohne etwas unterzulegen“ bekommen hat. Sollte das so sein, müsse die Stadt „nacharbeiten“, sagt Blankerts.

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