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Abschied der Leverkusener Fans für Werkself

500 Anhänger auf der Bismarckstraße : Abschied der Fans für die Werkself mit Jubel und Pyros

Mit Jubel, Gesängen  und Pyros haben am Freitag rund 500 Fans die Werkself zum Pokalfinale nach Berlin verabschiedet. 

Vor dem Mannschaftsbus, der gegen 9.45 Uhr vom Stadion in die Bismarkstraße  einbog, fuhr Hans-Bernd Birkhofen auf einem flaggenbeschmückten Fahrrad. Der 76-Jährige aus Monheim ist seit 1979 Bayer-04-Anhänger. „Ich habe ein  Gefühl wie 2014“, sagte er. Damals gewann Deutschland die Fußball-WM.

Mitarbeiterinnen von Bayer 04 verteilten Schutzmasken mit dem Aufdruck „Finale“ an die Fans. Trotz  Markierungen zum Abstandsgebot am Straßenrand wurde es dort aber sehr eng. Jubelnde Anhänger standen dicht an dicht und reckten ihre Handys empor. Auch die Spieler machten Fotos aus dem Bus, die sie  an einzelne Fans weiterleiteten.

Beeindruckt vom Abschied in Leverkusen war Teamkapitän Lars Bender: „Es ist eine ungewöhnliche Situation. Normalerweise fiebert man der besonderen Atmosphäre des Endspiels in Berlin entgegen, aber das bleibt in diesem Jahr aus. Die Fans wollten uns mit auf den Weg geben, dass sie hinter uns stehen, dass sie dabei sind. Das war ein schönes Zeichen für uns und das nehmen wir mit. Wir haben gesehen, dass es um einiges geht. Die Anspannung und die Vorfreude wachsen.“

Die Werkself steht am Samstagabend in Berlin im Pokalfinale gegen Bayern München und hat nach dem Sieg 1993 erneut die Chance auf einen Titelgewinn. Foto: Uwe Miserius

(bu /dora)