Gescheiterte Unterschriften-Übergabe Schwarzer-Peter-Spiel im A1-Streit mit Berlin geht weiter

Leverkusen · „Zu kurzfristig angefragt“ lautet die Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf die Frage, warum sich von der Hausleitung niemand fand, die 6000 Unterschriften gegen den oberirdischen Autobahnausbau von A1 und A3 aus Leverkusen entgegenzunehmen. Stadt und Bürgerinitiative zeichnen ein anderes Bild des Vorgangs.

 Stau auf der A3

Stau auf der A3

Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

Die Demo in Berlin am 10. Juni mit der gescheiterten persönlichen Übergabe der 6000 Unterschriften gegen den oberirdischen Autobahnausbau von A1 und A3 im Raum Leverkusen an den Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP), einen Staatssekretär oder einen anderen Ansprechpartner aus dem Haus, wirkt noch nach. In der Ratssitzung vor der Sommerpause kritisierten Nicht-Mitgereiste die Aktion als peinlichen Reinfall, andere sahen sie dennoch als Erfolg an, weil die Leverkusener Delegation mit der Demo vor dem Ministerium auf sich aufmerksam gemacht habe. Kritisch gefragt wurde aber auch, warum keiner der drei Leverkusener Bundestagsabgeordneten beim Termin dabei war.