A1 bei Leverkusen/Köln: Unfallkommission tagt

Leverkusen/Köln: Unfallkommission tagt zum Thema A1

Die jüngsten schweren Unfälle auf der Autobahn A1 zwischen Burscheid und dem Leverkusener Kreuz lassen Polizeichef Jürgen Mathies in keinem guten Licht dastehen. Der Behördenleiter hatte vor einer Woche auf die alarmierend hohen Unfallzahlen in seinem Autobahn-Beritt aufmerksam gemacht und angekündigt, dagegen nun vehement vorgehen zu wollen. Offensichtlich ein Vorhaben ohne schnelle Erfolge.

Noch in derselben Woche musste das Polizeipräsidium zwei weitere Unfälle mit Schwerverletzten auf der "Leverkusener" A1 melden. Zuvor hatte die Behörde angekündigt, den Kontrollschwerpunkt auf den Bereich St. Augustin zu legen.

"Bei dem Autobahnabschnitt auf der A1 handelt sich zweifelsfrei um einen Unfallschwerpunkt, der auch im besonderen Fokus unserer Maßnahmen steht", versicherte ein Polizeisprecher nun unserer Redaktion. "In diesem Zusammenhang stehen wir mit unseren Partnern der Sonderunfallkommission unter Federführung der Bezirksregierung Köln, der Stadt Leverkusen, des Rheinisch-Bergischen-Kreises und Straßen.NRW in dauerhaftem Kontakt." Weite Teile eines vereinbarten "Fünf-Punkte-Programms" seien bereits umgesetzt, jedoch noch nicht alle. Die bisherigen Maßnahmen hätten bis zum Frühjahr die gewünschte Wirkung gezeigt.

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"Jedoch stellen wir nun wieder vermehrt Verkehrsunfälle mit schweren Folgen fest", berichtet der Sprecher der Polizeibehörde. Aus diesem Grund trete die Sonderunfallkommission diese Woche wieder in Köln bei der Bezirksregierung zusammen. "Dort wird über Möglichkeiten zur Ergänzung der bereits vereinbarten und getroffenen Maßnahmen auf der A1 beraten." Einem Polizeisprecher zufolge erwägt man zusätzliche Beschilderungen und verkehrslenkende Maßnahmen für diesen Autobahnabschnitt.

(sug)