A 1-Raststätte: Initiative fordert zum „Nerven“ des Ministers auf

Raststätte bei Leverkusen : A 1: Initiative fordert zum „Nerven“ des Ministers auf

Die Bürgerinitiative „Lev kontra Raststätte“ macht mit zwei Schreiben zum Runterladen und Versenden weiter Druck.

„Schreiben Sie dem Verkehrsminister NRW, Herrn Hendrik Wüst, schreiben Sie der Planungsgesellschaft Deges“, fordert jetzt die Bürgerinitiative „Lev kontra Raststätte“ die Leverkusener auf. „Die Verantwortlichen sollen wissen, dass wir in Leverkusen nicht mehr bereit sind, weiterhin den Dreck und den Lärm einer ganzen Region zu tragen. Wir fordern eine gerechtere Verteilung der Verkehrslasten“, heißt es auf der Internetseite der Initiative, die zwei Schreiben, an Hendrik Wüst und an die Bund-Land-Firma Deges, bereitstellt. Letztere hatte Flächen an der A 1 für eine Lkw-Rastanlage zwischen Wuppertal und dem Leverkusener Kreuz gesucht. Ergebnis: Deges bevorzugt den Bereich Fester Weg in Lützenkirchen/Steinbüchel für einen Parkplatz Richtung Wuppertal mit 50 Lkw-Plätzen. Dagegen läuft Leverkusen Sturm.

„Diese Schreiben kann jeder runterladen und beiden Herren senden. Die Adressen sind beigefügt. Lediglich die eigenen Absenderdaten müssen eingetragen  werden wie am Ende die Unterschrift“, merkt Initiativen-Sprecher Peter Westmeier an. „Wir sind der Meinung, dass es nicht reicht, wenn wir und die Stadt den Verkehrsminister und die Deges anschreiben. Es müssen Hunderte, besser Tausende die Verantwortlichen dieser Standortentscheidung anschreiben und nerven.“ Je mehr sich die Postfächer beim Verkehrsminister und der Firma Deges füllen, desto wirkungsvoller wird diese Aktion. Weitere Infos: www.lev-kontra-raststaette.de.

(LH)