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Leverkusen: 7,4 Millionen Euro für Hitdorf - auch das Ehrenamt soll gefördert werden

Leverkusen : 7,4 Millionen Euro für Hitdorf - auch das Ehrenamt soll gefördert werden

Insgesamt 7,4 Millionen Euro erhält Hitdorf im Rahmen des Integrierten Handlungskonzepts (IHK) für neun Maßnahmen. Handlungsfelder sind neben dem Städtebau und dem Verkehr auch die Ehrenamtsstruktur. Das bürgerliche Engagement hat bis zum 2020 einen Verfügungsfonds von 200.000 Euro. Land und Bund stellen 80 Prozent dessen zur Verfügung. Doch was geschieht nun mit den 40.000 Euro pro Jahr? Wie funktioniert die Verteilung? Und wer entscheidet darüber? Rund 100 Menschen kamen aufgrund dieser Fragen am Mittwochabend in der Hitdorfer Stadthalle zusammen. David Froessler, seit Anfang Februar Manager des Stadtteils, übernahm die Moderation.

"Förderfähig sind zum Beispiel die Altenhilfe, Projekte mit Kindern und Jugendlichen oder die Hilfe für Alleinerziehende", erläuterte Helga Vogt vom Fachbereich Soziales. Die maximale Förderungssumme beträgt dabei 5000 Euro, das Honorar für ausführende Personen darf nicht über 35 Euro pro Stunde betragen.

Vereine und Träger des Stadtteils sind dazu berechtigt Vorschläge einzureichen. Ein Beirat entscheidet, welcher Förderantrag in die Tat umgesetzt werden soll. Die im Dachverband organisierten Vereine (DHV) haben bereits ihre Vertreter bestimmt, alle anderen sollten dies bis zum 10. April tun. "Das Gremium trifft sich nur einmal im Quartal, es ist also nicht mit viel Zeitaufwand verbunden", sagte Vogt. Sowohl Stadtmanager Froessler als auch Bezirksvorsteherin Regina Sidiropulos dürfen beratend eingreifen, sind aber nicht stimmberechtigt. Beschlussfähig ist der Rat, wenn er zur Hälfte zusammengekommen ist. Bereits am 25. April findet die konstituierende Sitzung statt, um wie viel Uhr steht noch nicht fest. Anfang Juni ist dann die erste reguläre (nicht öffentliche) Sitzung.

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Gänzlich alleinbestimmt ist Hitdorf allerdings nicht. Die Stadt kann ihr Veto einlegen - allerdings nur, wenn der Antrag und die Rechtslage konträr gehen. Damit das nicht geschieht, hilft Froessler im Vier-Augen-Gespräch. Sein Büro ist dienstags (13 bis 18 Uhr) und donnerstags (14 bis 19 Uhr, Hitdorfer Straße 110) geöffnet. "Vorschläge sind bereits eingegangen", berichtet der 58-Jährige. Ein Boule-Platz sowie ein Trödelmarkt sind nur zwei der Ideen.

(brü)