Leverkusen: 55 Notrufe: Rettungskräfte im Dauereinsatz

Leverkusen : 55 Notrufe: Rettungskräfte im Dauereinsatz

Großeinsatz für die Feuerwehr in Leverkusen: Ab 20 Uhr waren die Einsatzkräfte am Montag im Dauer-Einsatz, um die Folgen des Unwetters über Leverkusen zu beseitigen. An 37 Stellen wurden Bäume und größere Äste zerlegt, die auf Straßen, Wegen und Gleisanlagen lagen.

Die gesamte Feuerwehr Leverkusen war bis Mitternacht mit der Beseitigung der Schäden beschäftigt. Seit 3 Uhr ist eine Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr im Kreis Mettmann im Einsatz. Personen wurden nicht verletzt. Von den Sperrungen im öffentlichen Nahverkehr ist auch Leverkusen betroffen.

Das Unwetter hat in der Region mindestens sechs Tote gefordert und immense Schäden angerichtet. In Köln-Flittard wurde ein 52-jähriger Radfahrer an der Düsseldorfer Straße von einem Baum erschlagen.

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Der Deutsche Wetterdienst warnt für Dienstag erneut vor schweren Gewittern auch in Leverkusen. Dabei sind Starkregen um 30 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, schwere Sturmböen um 100 km/h - lokal Orkanböen bis 130 km/h - und Hagel mit Korngrößen um vier Zentimetern möglich.

(nbe)
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