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Leverkusen: 35. Aquila-Fest mit Ehrungen, Showtanz und Musik

Leverkusen : 35. Aquila-Fest mit Ehrungen, Showtanz und Musik

Angenehme Stunden bei abwechslungsreichem Programm. So lässt sich das zusammenfassen, was die Bürgervereinigung Aquila-Küppersteg ihren Mitgliedern am Wochenende beim 35. Aquila-Fest bot. Nicht wie in den Vorjahren auf dem Schulhof der Grundschule Pestalozzistraße, sondern zum zweiten Mal in Folge am Vereinsheim Kerschensteiner Straße.

Dort wird auch künftig gefeiert. "Hier ist mehr Biergarten-Atmosphäre", beschrieb Vorsitzender Ralf Gross einige Vorzüge des Ortes, der ihm auch deshalb am Herzen liegt, weil das Vereinsheim in seinem einstigen Klassenraum untergebracht ist.

Eigentlich sollten sechs junge Frauen am Freitag zum "Miss Aquila"-Wettbewerb antreten. Wegen Dauerregen fiel er aus. Die Musik spielte trotzdem. Und etwa 50 wackere Gäste tanzten bis Mitternacht im Regen. Ein kleines karnevalistisches Feuerwerk wurde am Samstag abgebrannt. Zuvor standen Ehrungen auf dem Programm. Für 35-jährige Zugehörigkeit wurden die Gründungsmitglieder Marlene Echterhoff, Günter Fiß, Siegfried Kath, Hans und Christel Klose sowie Werner Schmitz ausgezeichnet. Seit 30 Jahren ist Ilse Haagmann, seit 25 Jahren Traute Gutowski dem Verein treu geblieben.

Als Überraschungsgast kam eine Tanzgarde aus Stürzelberg (Dormagen) zu Besuch. Das heimische Kinder- und Jugendtanzcorps "Leev Pänz" beeindruckte mit flotten Vorführungen ebenso wie die Showtanzgruppe "Just 4 fun" der KG Fidelio Manfort. Für weitere Stimmung unter den Gästen - darunter auch Thorsten Klatt, designierter Prinz Karneval aus Manfort - sorgte die Kölner Nachwuchsband "Rhingbloot". Die Moderation übernahm ebenfalls ein (Ex-)Prinz: Mike Schuhmacher regierte 2017 in Leichlingen.

Trotz allen Frohsinns: Die unberechtigten Mahnungen des Vermieters Vonovia sorgen bei vielen Wohnungsnehmern in der Aquila-Siedlung immer noch für großen Unmut. Bewohner hatten die Miete wegen überhöhter Heizungs- und Nebenkostenabrechnungen gekürzt. "Wir dachten eigentlich, eine so große Wohnungsgesellschaft wäre besser organisiert", wunderte sich der Vorsitzende.

(gko)