Geschäfte in Leverkusen unter Druck „Dumme Kuh“ – 2G-Regel im Einzelhandel sorgt für Ärger

Leverkusen · „Lass mich rein, du dumme Kuh“. Seit Samstag gilt die Impfnachweispflicht für Kunden im Einzelhandel. Auch Leverkusener Händler treffen die Folgen. Sie berichten von Beleidigungen durch aggressive Besucher und Flaute im Weihnachtsgeschäft. In Schlebusch wurden 3000 Eintrittsbändchen verteilt – mit guten Erfahrungen.

 Zutritt nur für Geimpfte und Genesene - seitdem die Nachweispflicht im Einzelhandel gilt, kommt es auch in Leverkusen zu unschönen Szenen.

Zutritt nur für Geimpfte und Genesene - seitdem die Nachweispflicht im Einzelhandel gilt, kommt es auch in Leverkusen zu unschönen Szenen.

Foto: dpa/Michael Bahlo

„Bei uns gilt die 2G-Regel“, steht in einigen Geschäften der Opladener Fußgängerzone im Schaufenster. Seit Samstag, 4. Dezember, ist das so. Viele Kunden reagieren besonnen, holen Personalausweis und Impfzertifikat oder Genesenenschein aus der Tasche, die Mitarbeiter vergleichen die persönlichen Daten. Das koste Zeit, sagt eine Mitarbeiterin des Schuhgeschäfts Röseler in Opladen. Manche Besucher haben weniger Verständnis. „Wir hatten eine Impfgegnerin, die sehr rumgewettert hat. Sie sagte, sie wolle nur noch online kaufen“, schildert die Mitarbeiterin den Vorfall.