Gesperrte Rheinbrücke bei Leverkusen: 10.000 Lkw missachten Fahrverbot auf der A1

Gesperrte Rheinbrücke bei Leverkusen : 10.000 Lkw missachten Fahrverbot auf der A1

Seit dem 26. Juni überwacht die Polizei Köln das auf der Rheinbrücke Leverkusen geltende Fahrverbot für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen mit einer stationären Messanlage gegen Gewichtsüberschreitung. Die Zahl der Verstöße ist hoch.

Die Polizei Köln hat am heutigen Dienstag erste Ergebnisse bekannt gegeben. Sie zeigen, dass beide Richtungsfahrbahnen der Rheinquerung der A1 in dieser Zeit von fast 10.000 Fahrzeugen unzulässig befahren wurden.

Gegen die Fahrer dieser Lastwagen wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Da bei der Missachtung des Verkehrsverbotes ein vorsätzliches Verhalten angenommen werden kann, müssen die betroffenen Lkw-Fahrer mit einer Verdoppelung des Regel-Bußgeldes auf 150 Euro rechnen.

In Spitzenzeiten fahren immer noch mehr als 1000 Lkw pro Tag über die Brücke. "Das sind zu viele. Wir werden daher auch weiterhin konsequent gegen jeden einzelnen Verstoß vorgehen", mahnt der stellvertretende Leiter der Direktion Verkehr, Polizeioberrat Hermann Schiffer. "Bei wiederholten Verstößen drohen den betroffenen Fahrern Fahrverbote. Wir glauben aber an die abschreckende Wirkung der Gewichtsblitzer."

Vor der Anordnung des Verkehrsverbotes passierten jeden Tag im Durchschnitt 21.000 Lkw über 3,5 Tonnen die Rheinbrücke Leverkusen.

(rpo)
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