1,7 Mio. Jahresüberschuss beim Bauverein Opladen

Bauverein : 1,7 Mio. Jahresüberschuss beim GBO

Letzte Mitgliederversammlung für Bernd Fass und Otfried Schneider.

Wenn Bernd Fass am Ende des Jahres aus dem Vorstand des Gemeinnützigen Bauvereins Opladen (GBO) ausscheidet, dann hinterlässt er ein bestens bestelltes Feld. Zum zweiten Mal in Folge konnte er bei der Mitgliederversammlung am Donnerstag in der Festhalle am Markt  – der 29. von ihm geleiteten Zusammenkunft – das „höchste Jahresergebnis in der Geschichte des Bauvereins“ verkünden. „Wir haben in den zurückliegenden Jahren sehr viel erreicht, der Bauverein Opladen ist eine feste und anerkannte Größe in dieser Stadt, und wir sind wirtschaftlich sehr erfolgreich“, fasste er zusammen. Das Geschäftsjahr schloss mit einem Jahresüberschuss von 1,7 (Vorjahr 1,3) Mio. Euro und einem Bilanzgewinn von 374.000 (334.000) Euro ab.

Dem Ergebnis entsprechend erhalten 3745 Mitglieder eine 2,5-prozentige Dividende. Bei der Versammlung saß Meral Tosun, die seit Jahresanfang Mitglied des Vorstands ist und Fass nachfolgen soll, zum ersten Mal auf dem Podium, und berichtete über das abgelaufene Geschäftsjahr. „Ich bin mir der Verantwortung dieser Aufgabe bewusst und werde mich mit ganzer Kraft den vor mir liegenden Herausforderungen widmen“, versprach sie den knapp 200 Teilnehmern. Nachdem auch Vorstand Alexander Dederichs seinen Bericht abgegeben hatte, ergriff er erneut das Wort, um die Verdienste von Bernd Fass zu würdigen. Einem Kraftakt gleich habe er, Fass, den Bauverein für die Zukunft aufgestellt und damit den Grundstein für die jetzigen Erfolge gelegt. Die Entscheidung, die Zentrale an die Düsseldorfer Straße zu verlegen, sei ein Quantensprung für den GBO gewesen. Fass habe stets Mut bewiesen, um Dinge anzupacken, lobte Dederichs. Die Veränderungen im Stadtgebiet seien heute kaum zu übersehen.

Dem Dank schloss sich der ehemalige SPD-Ratsherr Hans-Erich Hofmann an, lobte Fass für Weitsicht und dafür, dass es ihm gelungen sei, Akzente zu setzen und den Charakter der Stadt zu verändern. Und es gab einen weiteren Abschied: Nach 37 Jahren stellte sich Aufsichtsratsmitglied Otfried Schneider aus Altersgründen nicht erneut zur Verfügung. Ihm folgt Jens Liebherr nach, während Gert Geiger und Dirk Löb im Amt bestätigt wurden.

Zuletzt stand die Fusion mit der Neue Energie Leverkusen (NEL) zur Abstimmung. Fass betonte, dass Politik und Rahmenbedingungen einen Strich durch die Pläne dieser Genossenschaft gemacht hätten und die Zusammenlegung sinnvoll und folgerichtig sei. Die Mehrheit votierte dafür.

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