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Leichlingen: Wikinger, Fledermäuse und Feen im Leichlinger Festzelt

Leichlingen : Wikinger, Fledermäuse und Feen im Leichlinger Festzelt

Die sonntägliche Kinderkarnevalsfeier der Karnevalsgesellschaft Blütenstädter hat sich in Leichlingen bei ihrer vierten Auflage so gut etabliert, dass in diesem Jahr das Zelt vor dem Rathaus mit 500 kleinen Jecken und ihren Eltern fast voll war.

Die Gardetänzer des JTSC Blau-Weiß Leichlingen machten von Anfang an Stimmung, indem sie nicht nur auf der Bühne tanzten, sondern sich im Anschluss auch unters Publikum mischten und mit allen Kindern zu "Heut ist so ein schöner Tag" den Tanzmotor anschmissen.

Viele Wikinger, Fledermäuse, Tanzmariechen, Polizisten, FBI-Agenten, Clowns und Feen - die meisten zwischen fünf und zehn Jahren alt - machten bereitwillig und begeistert mit. Auch Clown Reinoldi, ein altbekannter Gast beim Kinderkarneval, brauchte nicht viele Anläufe, um die Jecken auf seiner Seite zu haben: Er formte auf der Bühne und später auch bei den Kindern Luftballons in allen möglichen Figuren, sang und tanzte, was das Narrenherz begehrte.

Spontan engagiert hatten die Blütenstädter den Circus Schollini, der derzeit auf dem Monteferro-Gelände überwintert. Die echten Zirkusleute begeisterten die jungen Karnevalisten vor allem mit ihrer atemberaubenden Akrobatik.

Mit ihrer Clownerie sorgte Petra Raith alias Paulinchen für Spaß, das Feuerwehr Tanzcorps Opladen bereitete schließlich die Bühne für das Jugendprinzenpaar Nils I. und Chantal I. samt ihrer Garde TSV Rhein-Wupper.

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Als Erfolg erwies sich offenbar, dass die Blütenstädter im Vorfeld über das Sozialamt Karten an Familien verschenkt hatten, die sich den Besuch sonst nicht hätten leisten können. "Wir haben einige Menschen zu Gast, die wir zuvor noch nicht begrüßen konnten. Ich denke, dass sich die Aktion gelohnt hat", sagte Blütenstädter-Vorsitzender Stefan Clemen. Mit Popcorn und Waffeln für einen und Bockwurst für zwei Euro rief die Karnevalsgesellschaft zudem Preise für ihre Speisen auf, bei denen niemand hungrig nach Hause gehen musste.

(inbo)