Sturm Sabine sorgt für acht Einsätze in Leichlingen

Sturm Sabine in Leichlingen : Müllabfuhr verschoben, Schulen und Kitas blieben zu

Sturm Sabine hat am Sonntag einiges durcheinander gewirbelt. Ab Dienstag soll alles wieder seinen gewohnten Gang gehen.

Leichlinger Schulen und Kindergärten waren am Montag geschlossen, und auch die Müllabfuhr kam nicht. Sturm Sabine hatte Deutschland seit Sonntag fest im Griff. Dennoch ist Leichlingen glimpflich davongekommen. „Es gab glücklicherweise nur wenige Einzelfälle“, teilt die Kreispolizei mit. Kurz nach Mitternacht mussten Beamte ausrücken. In Balken war ein Zelt auf zwei Autos geweht worden und hatte diese beschädigt.

Der Bergische Abfallwirtschaftsverband (BAV) teilte am Sonntagnachmittag mit, dass die Müllabfuhr in Leichlingen am Montag ausfallen werde. Die Restmülltonnen, die Papiertonnen, die Biotonnen und die Gelben Tonnen beziehunsgweise Säcke sowie der Sperrmüll der Montagsabfuhr werden am Samstag, 15.Februar, nachgefahren. Die Revea bittet, die Tonnen rechtzeitig rausstellen. Die anderen Bezirke werden ab Dienstag, wieder planmäßig abgefahren.

Auch die Mitglieder der Feuerwehr hatten sich auf den aufziehenden Sturm vorbereitet. Ab Sonntag, 16 Uhr, waren alle Wachen besetzt und einsatzbereit. Zu viel bekamen die Einsatzkräfte allerdings nicht zu tun, berichtete Feuerwehrchef Björn Heitmann. Acht Mal musste die Wehr ausrücken, weil Bäume umgestürzt waren oder sich eine Terrassenüberdachung selbstständig gemacht hatte. Außerdem musste ein massiver Pavillon abgebaut werden, in einem neunten Einsatz musste die Feuerwehr technische Hilfe leisten, die allerdings nichts mit dem Sturm zu tun hatte. „Es gab Sachschaden, aber zum Glück keine Verletzten“, bilanzierte Heitmann am Montag. Um 11 Uhr am Montagvormittag war der Spuk schließlich vorbei, die Einsatzkräfte gingen wieder zum normalen Dienst über.

(cebu)