Leichlingen: Stadt zieht bei Zwangsversteigerung den Kürzeren

Leichlingen : Stadt zieht bei Zwangsversteigerung den Kürzeren

Am Amtsgericht Leverkusen wurden gestern drei Grundstücke im Ortsteil Kradenpuhl zwangsversteigert. Dabei handelte es sich um eine Grünfläche (1014 m2), Ackerland (1658 m2) und ein Waldstück (2354 m2).

An der Versteigerung zeigte auch die Stadt starkes Interesse. Am Ende wurde das städtische Gebot von einem privaten Bieter um knappe 100 Euro überboten. Stadtsprecherin Ute Gerhards begründete das Interesse der Verwaltung an den Grundstücken so: "Die Stadt hat grundsätzlich ein waches Auge darauf, wenn Grün- und Ackerland sowie Wald zwangsversteigert werden, da sie ökologische Ausgleichsflächen für das Gemeinwohl schaffen möchte.

" Vor einer Zwangsversteigerung werde ganz klar festgelegt, bis zu welchem Betrag mitgeboten werden soll. "In diesem Fall wurde der vorgegebene Rahmen gesprengt, deshalb hat man nicht weiter mitgeboten."

(RP/rl)