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Leichlingen: Sommerserenaden: Start im Zeichen von Lust und Liebe

Leichlingen : Sommerserenaden: Start im Zeichen von Lust und Liebe

In Witzhelden startet der Sommer dieses Jahr ungewöhnlich früh.Heute schon beginnt die traditionelle Reihe "Witzheldener Sommerserenaden". Michael Völker hat für die Leichlingen Kultur vier unterschiedliche Musik-Veranstaltungen ausgesucht, die jeweils dienstags um 19 Uhr in der evangelischen Kirche Witzhelden beginnen. Der Eintritt ist - dank finanzieller Unterstützung durch die "Leichlingen-Stiftung der Kreissparkasse Köln" und den Verkehrs- und Verschönerungsverein Witzhelden - frei. Um Spenden wird allerdings gebeten.

Den Auftakt macht heute das Ensemble "Collage" mit "Fröhlich Geschray", Liedern und Spielstücken über Lust und Liebe im Mittelalter. Das "Collage-Forum für frühe Musik Berlin" mit Wilfried Staufenbiel ( Bariton, Fidel, Drehleier), Judy Kadar (Harfe, Percussion) und Klaus Sonnemann (Schalmei, Flöte, Krummhorn) wurde 1989 gegründet und ist eine eingespielte Gruppe von internationalen Musikern und Spezialisten für Musik des Mittelalters und der Renaissance.

"Time for Harp" ist am 12. Mai beim zweiten Serenadenkonzert. Es spielen Ulla van Daelen (Harp), Urs Fuchs (Bass) und Selcuk Sahinoglu, (Klarinette). Ulla van Daelen gilt als kreative Ausnahme-Erscheinung in der internationalen Harfenszene. Die mehrfache Preisträgerin und langjährige Soloharfenistin des WDR-Rundfunkorchesters arbeitete mit internationalen Stars der Klassik, des Jazz und der Folkszene.

Tango, Czardas und Klezmer stehen am 26. Mai auf dem Programm, wenn das Trio con Abbandono (mit Hingabe) in der evangelischen Kirche in Witzhelden zu Gast ist. Anne-Lise Cassonnet, Claudia Iserloh und Beate Müller gründeten 2006 das Ensemble mit der ungewöhnlichen Besetzung Klarinette, Akkordeon und Violoncello, das die Vielfalt von Stilen zu einem völlig neuen Klangerlebnis vereint. Die außergewöhnlichen Tangos von Astor Piazzollas werden von den Musikerinnen ebenso selbst arrangiert, wie die Bearbeitungen aus den Bereichen Klezmer, ungarische Folklore und klassische Musik.

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Zum Abschluss am 9. Juni verzaubert das Bino-Dola-Quartett mit "guitarra flamenca". Mit atemberaubenden Rhythmen, rasanten Soli und bitter-süßen Melodien geht es auf eine musikalische Reise durch Andalusien. Überschwängliche Freude und Melancholie wechseln dabei rasch, dass man erst beim Flamenco zu entdecken meint, wie sehr beides zum Leben gehört.

(mkl)