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So entstand der größte Adventskalender Leichlingens

Quartierstreff : So entstand der größte Adventskalender Leichlingens

Ehrenamtliche Helfer haben tagelang gebastelt, um an den Fenstern des Quartiertreffs bis Weihnachten täglich für „überraschende Momente“ zu sorgen.

Es gibt viele Arten von Adventskalendern. Manche sind gedruckt mit Türchen zum Öffnen, viele sind mit Geschenken gefüllt. Alle haben ein Ziel: die Vorfreude auf das Christfest zu steigern. Genau das möchte der Quartierstreff in der Gartenstraße erreichen. Und hat aus diesem Grund zum ersten Mal die Schaufenster seines Büros in einen interaktiven Adventskalender verwandelt.
Die Zahlen von eins bis 24 haben Ingrid Schilling, eine der zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen, und Laura Böhm, Studentin in der Praxisphase, auf die Scheibe geklebt. „Jeden Tag um 16 Uhr öffnet sich ein anderes Türchen und möchte ein Lächeln auf das Gesicht von Groß und Klein zaubern und für freudige und überraschende Momente sorgen“, beschreibt Sozialpädagogin Hilde Cordes die Absicht. Sobald die Platzhalter weg sind, werden farbenfrohe Motive angebracht, in tagelanger Arbeit gebastelt von Ingrid Schilling und ihrer Tochter Silke Dittmann. Zum Beispiel ein Rentier, ein Drache oder ein Stiefel.

Kleine und große Leichlinger sind zum Besuch des Quartierstreffs eingeladen, auch samstags und sonntags. Menschenansammlungen müssen vermieden werden, deshalb sollten Besucher einzeln eintreten. Und an manchen Tagen gibt es gar kleine Geschenke, verrät Laura Böhm. Zum Beispiel Strickanleitungen, Gedichte, Lieder, Tannenbaumschmuck oder einen Bratapfel mit dazugehörigem Rezept.

Die Grundidee sei entstanden, um die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf den Quartierstreff zu lenken, sagt Ingrid Schilling. „Die Leute sollen darüber sprechen und wissen, dass es dort viele Aktivitäten gibt, die von vielen Ehrenamtlern gestaltet werden.“ Der Quartierstreff – angegliedert an das Altenzentrum Hasensprungmühle – wurde gegründet, um in Leichlingen eine gute Nachbarschaft aufzubauen. Seit die Initiative vor drei Jahren ins Zentrum umsiedelte, kamen rund 400 Besucher monatlich. Bis heute lebt der Quartierstreff von der Kreativität der Menschen – und wird es auch weiterhin tun, trotz zeitweiliger Probleme um die Finanzierung.