Leichlingen: Schillerstraße: vorsätzliche Brandstiftung ausgeschlossen

Leichlingen: Schillerstraße: vorsätzliche Brandstiftung ausgeschlossen

Drei Tage nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Leichlinger Schillerstraße ist die Brandursache immer noch nicht restlos geklärt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll das Feuer durch den unsachgemäßen Umgang mit brennenden Kerzen und damit "fahrlässig" verursacht worden sein, teilt die Polizei mit.

Fest stehe inzwischen, dass das Feuer im Arbeitszimmer der Wohnung im ersten Obergeschoss ausgebrochen sei. Zu diesem Zeitpunkt habe sich ausschließlich der 36-jährige Vater in der Wohnung befunden. Aufgrund des hohen Zerstörungsgrades der Räumlichkeiten und nach Auswertung weiterer Details könne jedoch "auch ein technischer Defekt nicht (mehr) völlig ausgeschlossen werden", betonte die Polizei. Eine vorsätzliche Brandstiftung dagegen sei "nicht gegeben". Die anschließende körperliche Auseinandersetzung zwischen dem 36-Jährigen und einem 51-jährigen Hausbewohner stehe in keinem Zusammenhang mit dem Brand. Die Körperverletzung sei Gegenstand separater Ermittlungen. Das Mehrfamilienhaus wurde inzwischen von der Polizei freigegeben.

Am Dienstagabend war an der Schillerstraße ein Feuer ausgebrochen. Die drei Personen, die sich in dem Gebäude befanden, konnten sich aus eigener Kraft ins Freie retten und die Feuerwehr alarmieren. Als der 36-jährige Vater verletzt aus der Wohnung flüchtete, war er auf dem Gehsteig auf seinen Nachbarn (51) getroffen und und war auf ihn losgegangen (wir berichteten).

(wot)
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