1. NRW
  2. Städte
  3. Leichlingen

Leverkusen: Scharweg: Stadt soll Kosten berechnen

Leverkusen : Scharweg: Stadt soll Kosten berechnen

Bis zu einer möglichen Sanierung des Scharwegs in Witzhelden, der in Teilen je nach Wetterlage kaum noch befahrbar wirkt, dürfte noch einige Zeit vergehen. Der Bezirksausschuss schlug am Montagabend vor, dass die Stadt zunächst eine Kostenplanung erstellen soll.

Die Zahlen sollen in der nächsten Sitzung vorgestellt werden. Die Bürgerliste Witzhelden-Leichlingen (BWL) hatte gefordert, dass die Stadt eine so genannte Ausbauplanung erstellt, vorausgesetzt, die Geldmittel dafür werden im Etat für 2012 bereitgestellt.

Die Summe für den Ausbau liege mindestens im sechsstelligen Bereich, prognostizierten die Ausschussmitglieder. "Man kann den Anliegern nicht zumuten, dass sie 80 bis 90 Prozent der Kosten tragen müssen", räumte Andrea Piotraschke (BWL) ein. "Dann gibt es die nächste Bürgerinitiative", kommentierte Ausschussvorsitzender Hans Gonska (SPD). Laut Stadt ist der Weg auf einer Länge von 500 Metern in schadhaftem Zustand. Der Gesamtaufbau betrage lediglich 20 Zentimeter. Den Vorschlag eines Unternehmens, für 80 000 Euro die Straße durchzufräsen und dann mit einer acht Zentimeter dicken Tragdeckschicht zu versehen, hat die Stadt abgelehnt — zu unsicher. Die Firma räume keine Gewährleistung ein. Für die Planung hat die Verwaltung 15 000 Euro angemeldet.

  • Leichlingen : Keine Annahme von Wertstoff mehr am Scharweg
  • Leichlingen : BWL: mehr Hunde-Kotbeutel
  • Krefeld : Düsseldorfer Straße ist ab Montag wieder befahrbar

Ein weiteres Problem bestehe darin, dass die Straße über keine Oberflächenentwässerung verfüge und zusätzlich Wasser von den angrenzenden Feldern zum Scharweg hin abfließt. Es sei absehbar, dass der Weg auf 350 Metern (1. Bauabschnitt) in den nächsten Jahren nicht mehr befahrbar sein werde und ausgebaut werden müsse, heißt es in der Verwaltungsvorlage.

Der östliche 150 Meter lange Bereich des Scharweges (2. Bauabschnitt) entlang der Wohnhäuser muss vorausssichtlich in vier bis fünf Jahren ausgebaut werden.

(RP/rl)