Rotary Club Leverkusen-Opladen spendet Bücher für Grundschule Kirchstraße

Grundschule Kirchstraße : Rotarier sorgen für frischen Lesestoff in der Grundschule

Die Grundschüler konnten sich jetzt über frischen Lesestoff freuen.

Die Kinder der vierten Klassen der Katholischen Grundschule Kirchstraße werden sich sicher freuen: Bevor sie auf die weiterführenden Schulen wechseln, werden sie noch einmal mit Büchern ausgestattet. Möglich ist das durch die Unterstützung der Rotarier, die die Bücher mit dazu gehörigem Arbeitsheft an viele Grundschulen in der Region spenden.

Je eine Stufe erhält diesen kleinen Bonus. In der Kirchstraße dürfen die Kinder das Buch daher dank der entfallenen Anschaffungskosten behalten – das ist sonst nicht so, wie Schulleiterin Gabriele Berger sagt. „So können die Kinder auch in die Bücher malen und schreiben“, berichtet die 52-Jährige glücklich. Ohnehin sei es schön, dass die Schulen vom Engagement des Rotary Clubs Leverkusen-Opladen profitieren.

Dessen Präsident Fritz Ellinghaus erläutert, es gebe für den Club nichts Wichtigeres als das Wohlbefinden der Kinder im Fokus zu haben. Ganz oben auf der Liste stehe dabei die Bildung. Mit der Verteilung der Bücher wollen die Spender an diese Erfolgsgeschichte anknüpfen.

Deutschlandweit beteiligen sich die jeweiligen Clubs an dem Projekt, das den Namen „Vier-L (Lesen lernen – Leben lernen)“ trägt. Im vergangenen Jahr wurde dabei die Marke von einer Million verteilter Bücher geknackt. Gleichwohl geht das anhaltende Vorhaben eigentlich entgegen der Vereinbarung der Clubs. Demnach hat jede der gemeinnützigen Aktionen der Rotarier ein Ende. „So soll keine Abhängigkeit entstehen“, erläutert Mitglied Fried Wolter. Das Ziel sei es schließlich, Institutionen mit ins Boot zu holen, die die Projekte fortsetzen. Das funktioniere größtenteils sehr gut.

Doch bei der Bücherverteilung an den Grundschulen in Deutschland handeln die Clubs anders. Innerhalb der Gemeinschaft, berichtet Wolter, liefen die Diskussionen. Die eine Seite wolle aufhören, die andere sehe „die große Sinnhaftigkeit“. Der 72-Jährige, der bei den Opladenern für das Projekt „Vier-L“ verantwortlich ist, positioniert sich ganz klar: „Für mich ist es jedes Jahr ein neues Projekt – es gibt ja jedes Jahr neue Kinder.“ Eine Umfrage unter den beteiligten Lehrern soll nun Aufschluss darüber geben, wie wichtig die Aktion nun wirklich ist. Darin sollen die Pädagogen darlegen, in welchem Umfang sie mit den bereitgestellten Büchern und Arbeitsheften den Unterricht gestalten. Eine entsprechende positive Bewertung würde das Projekt sicherlich beflügeln.

Gabriele Berger würde sich jedenfalls über einen Fortbestand freuen. Die Lektüre für die vierten Klassen heißt Nima. Darin geht es um Leichlingen – Namen und Orte sind nur leicht verändert.

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