1. NRW
  2. Städte
  3. Leichlingen

Rhein-Berg: Hohe Zuschüsse für neue E-Lastenräder

Klimaschutz in Leichlingen : Hohe Zuschüsse für neue E-Lastenräder

Unternehmer und Vereine können sich von Land und Kreis fast die Hälfte des Kaufpreises eines elektrischen Lastenrades erstatten lassen.

Unternehmen und Organisationen, die Elektro-Lastenräder zum Transport ihrer Güter verwenden, tragen dazu bei, den Schadstoffausstoß und Lärm zu vermindern. Der Kreistag hat deshalb die Förderung solcher Räder beschlossen und stockt den Zuschuss auf, den bereits das Land NRW, genauer: die Bezirksregierung Arnsberg, für die Anschaffung zahlt.

Bis zu 4500 Euro können sich Gewerbetreibende und Organisationen vom Kaufpreis eines Lastenrades erstatten lassen: 40 Prozent vom Land (maximal 3500 Euro) sowie weitere zehn Prozent vom Kreis (maximal 1000 Euro). Darauf weist der Rheinisch-Bergische Kreis hin. Insgesamt könnten auf diese Weise die Hälfte der Beschaffungskosten von bis zu fünf E-Lastenrädern gefördert werden.

Antragsberechtigt seien Gewerbetreibende und Unternehmen, Freiberufler sowie gemeinnützig anerkannte Vereine, Organisationen und Körperschaften des öffentlichen Rechts mit Sitz oder Niederlassung sowie Wirkungskreis im Rheinisch-Bergischen Kreis.

Gefördert werde die Neubeschaffung von ein- oder mehrspurigen, zulassungs- und versicherungsfreien Lastenpedelecs mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 Stundenkilometern. Sie müssten eine integrierte Transportfläche vor oder hinter dem Fahrer haben und eine Gesamt-Zuladung von mindestens 125 Kilo (inklusive Fahrergewicht) erlauben. „Nicht förderfähig sind beispielsweise nachträglich vorgenommene Umbauten, S-Pedelecs (zulassungs- und versicherungspflichtig) sowie E-Bikes.“

Das Programm ist laut Kreisverwaltung befristet bis zum 31. Dezember 2021. Wenn die Mittel aufgebraucht seien, könnten keine weiteren Fördermittel bewilligt werden.

Anträge könnten ab sofort unter https://www.rbk-direkt.de/foerderung-e-lastenrad.aspx bei der Kreisverwaltung gestellt werden. Das Förderprogramm sei ein Kooperationsprojekt der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (RBW) und dem Kreis.

Rückfragen zur Antragstellung können im Amt für Infrastruktur und regionale Projekte an die Mobilitätsmanagerin des Rheinisch-Bergischen Kreises, Lara Wagner, unter Telefon 02202 132310 oder per E-Mail an standortentwicklung@rbk-online.de gestellt werden.

(sug)