Rauschendes Fest rund um die Erdbeere in Leichlingen

An der Trompete : Rauschendes Fest rund um die Erdbeere

Die Schützen hatten zum 40. Erdbeerfest mit Blaulicht-Meile, Live-Musik und Luftballonfest eingeladen. Die Leichlinger kamen und feierten mit.

An der Trompete drehte sich am Wochenende alles um die schmackhafte rote Frucht: Der ortsansässige Schützenverein lud zum 40. Erdbeerfest ein. Bei schönstem Sommerwetter wurden rund 2000 Besucher erwartet. Besonderer Höhepunkt – neben Erdbeerkuchen und Bowle: Frühschoppen mit Live-Musik.

Erwartungsvoll stehen Karin Hoffmann und Ingrid Fuchs hinter der Theke des Getränkestands und blicken sich um: An einigen Tischen sitzen bereits erste kleinere Besuchergruppen und nippen genussvoll an ihren mit süßer Erdbeerbowle gefüllten Gläsern, während weiter hinten, Familien die kostenlose Kinderbelustigung nutzen.

Es ist Samstag, früher Nachmittag und noch herrscht Ruhe auf dem Platz. „Das wird sich zum Abend hin ändern“, weiß Karin Hoffmann. „Dann brennt hier die Hütte“, fügt Mutter Ingrid Fuchs hinzu. „Vor zwei Jahren haben sie uns regelrecht trocken getrunken“, erinnert sich Hoffmann an die Vielzahl der Besucher. Das könnte in diesem Jahr, bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen, durchaus wieder passieren.

35 Kilo Erdbeeren wurden für den Ansatz der Bowle vorbereitet, doch das genaue Rezept rücken die Damen nicht heraus. „Das ist streng geheim“, sagt Fuchs mit einem Lächeln. Selbst sie, langjähriges Vereinsmitglied und seit sechs Jahren in Folge für den Ausschank der Bowle zuständig, kenne die exakte Mixtur nicht.

„Die kennt nur unsere Lore Otto“, sagt Fuchs und verrät dann doch einige Details: „Wir benutzen für den Ansatz und später zum Aufgießen nur Wein, keinen Sekt, denn der, verursacht Kopfschmerzen.“ Viele Besucher hätten bereits nach dem Rezept gefragt, gesteht Fuchs. „Doch das bleibt unser Geheimnis, die Leute sollen schließlich wiederkommen.“

Doch nicht nur die Bowle zieht seit 40 Jahren zahlreiche Besucher an die Trompete. „Die meisten kommen Samstagvormittags schon, um sich die ersten Stücke Kuchen zu sichern“, erzählt Christa Pesch-Thomä, zweite Vorsitzende des Vereins. Und in der Tat sitzen am frühen Nachmittag bereits die ersten Gäste im Zelt und genießen einen Happen Erdbeerkuchen. „Einfach köstlich“, schwärmt Besucherin Elisabeth Löb aus Opladen.

Dass die Erdbeeren richtig frisch seien, praktisch vom Feld auf den Kuchenboden, ließe sich herausschmecken, sagt die Opladenerin. Zwölf Pfund Erdbeeren werden pro Kuchenblech (der Kuchenboden stammt von der Konditorei Strieker) verteilt, mit rotem Tortenguss verfeinert und so zur heiß begehrten Köstlichkeit.

Werner Fuchs, Geschäftsführer der Schützen, freut sich derweil auf den anstehenden Sonntag. Beim Frühschoppen, erzählt er, treffen sich immer viele Vereine zum geselligen Austausch und tauschen Ideen und viele Anekdoten aus.

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