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Quartierstreff Leichlingen: Ausschuss enttäuscht über Hilfsabsage

Stiftung will nicht einspringen : Quartierstreff: Ausschuss enttäuscht über Hilfsabsage

Für dieses Jahr greift noch der städtische Rettungsschirm. Für die Zeit danach arbeitet die Stadt an Lösungsvorschlägen, um die Finanzierung der Einrichtung auf stabile Füße zu stellen, hieß es im Sozialausschuss.

(brü) Die Hoffnung der Blütenstadt auf finanzielle Hilfen für den Quartierstreff haben einen weiteren starken Dämpfer bekommen. Das teilte Ingolf Bergerhoff am Donnerstagabend im Ausschuss für Strategie, Kultur und Soziales den Mitgliedern des Gremiums mit. Der Antrag auf finanzielle Hilfe durch die Stiftung „Aktion Mensch“ wurde abgelehnt, fasste er nochmal den bereits bekannten Fakt zusammen. Nun, sagte Bergehoff, der Leiter des Fachbereichs Soziales, Jugend, Bildung und Sport, müsse der bereits installierte Rettungsschirm der Stadt greifen.

Die Finanzierung des Angebots an der Gartenstraße war 2019 ins wanken geraten, weil sich die bisherigen Geldgeber – bestehend aus dem Altenzentrum Hasensprungmühle und der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW, von dem Projekt teils bis ganz zurückgezogen hatten. Die Stadt Leichlingen sprang daraufhin ein, spannte einen „Rettungsschirm“ und übernahm die Beträge mittels einer städtischen Bürgschaft. Aber das städtische Engagement soll planmäßig Ende des Jahres auslaufen.

  • Sabine Rauh (l.), Hilde Cordes (r.)
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  • Gabriele Bergerhoff (links, Leiterin Fachbereich Personal
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  • Zwei Wohnungen mit jeweils acht 30
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Doch trotz des Rückschlags, der durch die Ausschussmitglieder mit Entsetzen und viel Enttäuschung entgegengenommen wurde, gab sich Bergerhoff hoffnungsvoll und zuversichtlich. An Alternativen werde gearbeitet, und er sei „guten Mutes“, bis zur Haushaltsberatung im Herbst einen Plan vorlegen zu können, sagte er.

(brü)