PCB in Leichlingen PCB – Stadt klebt Fugen in Sekundarschule ab

Leichlingen · Ab März sollen zwei Räume in der Schule saniert werden. Obgleich die Werte der giftigen Chlorverbindung PCB nach wie vor zu hoch sind, besteht Experten zufolge keine akute Gesundheitsgefahr. Die Stadt informierte jetzt die Öffentlichkeit über die Maßnahmen.

 Bürgermeister Frank Steffes, Ingenieur Robert Küpper, Arbeitsmediziner Thomas Kraus und Sabine Kieth, Leiterin des Kreisgesundheitsamts erklärten das weitere Vorgehen in der Sekundarschule, um die PCB-Belastung zu verringern.

Bürgermeister Frank Steffes, Ingenieur Robert Küpper, Arbeitsmediziner Thomas Kraus und Sabine Kieth, Leiterin des Kreisgesundheitsamts erklärten das weitere Vorgehen in der Sekundarschule, um die PCB-Belastung zu verringern.

Foto: Miserius, Uwe (umi)

Die guten Nachrichten vorweg: Die Belastung des Gymnasiums an Polychlorierten Biphenylen (PCB), die ohnehin niedriger war als in der Sekundarschule, konnte durch die Probesanierungen deutlich reduziert werden. Nun wird es eine Probesanierung in der Sekundarschule geben. Die Ergebnisse der jüngsten Messungen zwingen die Stadt zwar zum Handeln, eine akute Gesundheitsgefahr bestehe für Schüler, Lehrpersonal und schulische Mitarbeiter allerdings nicht, bestätigt Thomas Kraus, Professor für Arbeitsmedizin an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen. Am Mittwochabend informierten Stadtverwaltung und hinzugezogene Experten die Eltern am Schulzentrum Am Hammer.