Leichlingen: Neuer Plan lässt Neukirchener Straße „unterirdisch“ werden

Leichlingen: Neuer Plan lässt Neukirchener Straße „unterirdisch“ werden

Stadt und die Firma AS Projektentwicklung präsentierten jetzt eine völlig neue Idee. Zentraler Punkt: ein neues, großes Wohn- und Geschäftsgebäude, das sich über die Neukirchener Straße hinweg erstrecken soll.

Noch sind zwar nicht alle Details geklärt, wesentliche Grundzüge lassen sich aber bereits ausmachen: Für die Umgestaltung der Leichlinger Innenstadt gibt es jetzt eine Planungsvariante, die einen völlig neuen Ansatz verfolgt.

Bürgermeister Ernst Müller und die Firma AS Projektentwicklung von Horst-Alexander Spitzkopf (Eigentümer des Tankstellen- und Kaufparkgeländes) stellten sie Vertretern des Leichlinger Stadtrats jetzt vor. Die Neukirchener Straße soll demnach teilweise tiefergelegt werden. In einem Bereich etwa von Höhe der Einmündung Am Büscherhof bis zum Kreisverkehr Montanusstraße würde sie künftig unterirdisch verlaufen und mit Abfahrten in eine Tiefgarage versehen werden, die zu beiden Seiten der Straße verläuft und mehrere hundert Stellplätze bieten soll.

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Statt verschiedener kleinerer Gebäude zu beiden Seiten der Neukirchener Straße wird es dem neuen Plan zufolge ein einziges großes Geschäfts- und Wohnhaus geben, das sich (zumindest ab dem ersten Stock) über den heutigen Straßenbereich hinweg erstreckt: Die dadurch entstehende Geschäftsfläche wäre deutlich größer als in allen bisherigen Varianten und soll unter anderem auch dafür sorgen, den ursprünglich geplanten Elektro-Fachmarkt doch noch zu realisieren. Für die bisher angedachten Handelsflächen hatten die entsprechenden Unternehmen abgewunken.

Offenbar noch nicht komplett berechnet ist der Grünflächenanteil, der sich nach der neuen Planung ergibt: Der bisherige Rathausparkplatz und der "Graichen"-Parkplatz am anderen Wupperufer könnten jedoch in Parkflächen umgewandelt werden. Eine neue Wupperbrücke soll schließlich auch das Brückerfeld stärker in die neue Innenstadtplanung mit einbeziehen.

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