Neue Kita an der Uferstraße geplant

Vier Gruppen : Neue Kita an der Uferstraße geplant

Mindestens vier Gruppen für Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren sollen dort entstehen. Träger ist die Elterninitiative die Quelle.

Die Pläne stehen zwar noch ganz am Anfang, aber wenn alles gut geht, könnte es mittelfristig etwas Entspannung bei der Versorgung mit Betreuungsplätzen für Kinder geben. Im Jugendhilfeausschuss wurde jetzt beschlossen, Mittel für die Planung einer Kita mit mindestens vier Gruppen auf dem Gelände der GGS Uferstraße bereitzustellen, insgesamt 30.000 Euro. Diese Planungskosten können später durch Fördermittel des Landes zurückgeholt werden. Zudem wurde beschlossen, dass die Trägerschaft der neuen Kita an die Elterninitiative Quelle e.V. übertragen wird, die auch die weitere Planung übernehmen wird.

Dass dieses Projekt kompliziert wird, zeichnete sich im Jugendhilfeausschuss ab. Denn parallel zur Planung des neuen Kindergartens soll die Verwaltung prüfen, ob weitere Nutzungen, etwa Wohnungsbau, an dieser Stelle möglich sind. Dazu sind zahlreiche rechtliche und finanzielle Fragen zu klären. Und an dieser Stelle wäre auch die Quelle außen vor, die sich ausschließlich um die Kita kümmern wird.

Dass die Nachfrage an Betreuungsplätzen groß ist, bestätigte Ingolf Bergerhoff, Fachbereichsleiter Soziales, Jugend, Bildung und Sport: „Es ist Druck auf dem Kessel.“ Deshalb ist im Beschluss auch ausdrücklich die Rede von mindestens vier Kita-Gruppen, eventuell könnten es auch mehr werden. Dirk Schurawitzki, Vorsitzender der Quelle, sprach von einem spannenden Projekt. So könnten am Standort Uferstraße Kinder von ganz klein bis zum Ende der Grundschulzeit betreut werden.

Konkret soll die Planung für die neue Kita folgende Punkte enthalten: Dort sollen Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren betreut werden. Es wird geprüft, inwiefern der derzeitige Baumbestand auf dem Gelände beibehalten werden kann. Eine Beschattung des Außengeländes soll, sofern möglich, durch den bestehenden Baumbestand stattfinden. Hier muss sowohl auf sicherheitsmäßige wie bauliche Aspekte Rücksicht genommen werden. Eine evtl. Neubepflanzung als Beschattung und als Ersatz für Bäume, die gefällt werden müssen, wird mit in die Planung aufgenommen. Lärmschutz für sowohl die Kindertageseinrichtung wie auch für die Schule wird berücksichtigt.

Die Inbetriebnahme wird für das das Kindergartenjahr 2021/2022 geplant. Dieser Zeitplan soll auch eingehalten werden, falls dort zusätzlich Wohnungen entstehen. Die derzeitige ein-gruppige Einrichtung neben der Grundschule wird erst nach der Inbetriebnahme geschlossen. Auch wenn es noch keine Zahlen gibt, schätzt die Verwaltung die Kosten für die neue Kita vorsichtig auf 2,5 Millionen Euro.

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