Mitfahrerbank-Auftakt ist Vorbild für andere Städte

Mobilitätsprojekt zeigt erste Erfolge : Mitfahrerbank-Auftakt ist Vorbild für andere Städte

Das von der Rheinischen Post angestoßene, von Covestro finanzierte und vom Kreis umgesetzte Projekt hat jetzt auch die Stadt Lindlar inspiriert.

Keine zwei Wochen ist es her, dass die erste Mitfahrerbank in der Leichlinger Ortschaft Leysiefen aufgestellt und in Betrieb genommen wurde – und schon hat das Projekt Nachahmer gefunden.

In Lindlar haben die örtlichen Medien jetzt ein großes Foto der Leichlinger Eröffnungsveranstaltung veröffentlicht und dazu geschrieben: „Nach längerer Diskussion stimmte der politische Fachausschuss in Lindlar einstimmig für folgenden Entschluss: „Der Aufstellung von Mitfahrerbänken wird zugestimmt.”

Auf die Blütenstadt und den Ortstermin in der vergangenen Woche wird dabei mehrfach Bezug genommen. “30 Mitfahrerbänke werden jetzt im benachbarten Rheinisch-Bergischen Kreis aufgestellt – in Kürten, Leichlingen, Burscheid und Odenthal”, heißt es da. „Finanziert wird das Projekt über das Leader-Programm „Bergisches Wasserland“ und eine 45 000-Euro-Spende des Leverkusener Kunststoffherstellers Covestro. „Ich finde die Idee großartig“, schwärmt Stephan Santelmann, Landrat von Rhein-Berg, bei der Einweihung der ersten Bank.”

Sein Vorgänger, der heutige Bundestagsabgeordnete Hermann-Josef Tebroke (CDU) meldete sich jetzt auch noch einmal hocherfreut aus Berlin bei unserer Redaktion. Er hatte bei einem Interview vor zwei Jahren erstmals den Wunsch geäußert, solche Bänke zu installieren, gleichzeitig aber auch auf die finanziellen Probleme aufmerksam gemacht. Unsere Redaktion wandte sich daraufhin an die Firma Covestro, die schließlich mit einer Spende in Höhe von 45.000 Euro das Projekt in Gang setzte: „Mit Freude habe ich zur Kenntnis genommen, dass das Projekt „Mitfahrerbänke“ jetzt erfolgreich umgesetzt wird”, teilte der ehemalige Landrat mit: „Daran haben Sie einen entscheidenden Anteil.”

In Lindlar soll nun ein Bürgerverein die Trägerschaft für die erste Mitfahrerbank übernehmen. Das Projekt zieht – eine gute Nachricht für alle – immer weitere Kreise.

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