Michael Goldmann ist neuer Chef vom Stadtsprotverband (SSV) in Leichlingen

Führungswechsel in Leichlingen : Michael Goldmann ist neuer Chef vom SSV

Der 62-Jährige übernimmt die Nachfolge von Karlheinz Dick als Vorsitzender des Stadtsportverbands. Für die Zukunft hat er einiges vor.

Den Stadtsportverband von innen kennt er schon seit vielen Jahren, war sechs Jahre lang Stellvertreter des langjährigen Vorsitzenden Karlheinz Dick. Nun wird er auch das Gesicht des Vereins nach außen: Vor kurzem haben die örtlichen Sportvereine Michael Goldmann zum Vorsitzenden des Leichlinger Stadtsportverbandes (SSV) gewählt.

Mit Geschäftsführerin Sandra Pauly wird er die Geschäfte weiterführen, hat sich aber zugleich für die Neuorganisation des SSV einiges vorgenommen. „Als Stadtsportverband sind wir die Dachorganisation der örtlichen Sportvereine. Sie sind unsere Mitglieder, um ihre Belange kümmern wir uns“, beschreibt Goldmann die Aufgaben. Dazu zählt unter anderem die Versorgung der Vereine mit Informationen, vor allem aber die Verwaltung und Bewirtschaftung der städtischen Sportanlagen.

Diese Aufgabe hat die Stadt vor einigen Jahren in die Hände der Ehrenamtler gegeben, so dass der Verband zugleich Vermittler zwischen Vereinen und Kommune ist. Jeden Sommer organisiert der SSV darüber hinaus die Feriensportaktion, an der seit Jahren immer viele Kinder und Jugendliche teilnehmen. Wie es nun unter seine Ägide weitergehen soll, hat Goldmann bereits vor Augen: „Ich habe keine Prioritäten mit besonders drängenden Aufgaben, aber viele kleine Mini-Baustellen“, beschreibt er die Situation.

Nach 60 Jahren müsse sich der Verband durchaus verändern. „Was können wir tun, damit wir für die Vereine noch attraktiver werden?“, ist seine zentrale Frage. „Der Informationsfluss muss besser werden“, betont er. Ein Projekt soll daher die Verbesserung der Internetseite des Stadtsportverbandes werden, auf der künftige Wissens- und Nutzwertes abrufbar sein könnte. Denkbar ist beispielsweise, die Anmeldung zur Feriensportaktion künftig online anzubieten, damit die Geschäftsstelle von der Verwaltungsarbeit entlastet wird. Außerdem denkt er darüber nach, ob und wie Sandra Pauly und er auch im Home Office die Anfragen der Vereine bearbeiten können, da das Büro im Rathaus nur an zwei Tagen in der Woche besetzt ist.

Wichtig ist Goldmann aber vor allem der noch engere Kontakt zu den Vereinen: „Wir brauchen eine bessere Anbindung, müssen ihre Bedürfnisse kennen. Deshalb werde ich in den nächsten Monaten alle besuchen“, kündigt Goldmann an. Den Austausch begonnen hat der SSV bereits beim Thema „neue Sporthalle in der Balker Aue“: „Dort haben wir um Rückmeldung gebeten, welche Anforderungen die Halle erfüllen soll“, erzählt der 62-Jährige, denn nur so mache der Neubau Sinn. Das Miteinander mit der Stadt findet er indes bereits sehr gut: In monatlichen Treffen tauscht sich der Verband mit der Verwaltungsspitze aus, was für das örtliche Sportangebot getan werden kann.

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