Leichlingen: Mensa: CDU sorgt sich um Folgekosten

Leichlingen: Mensa: CDU sorgt sich um Folgekosten

Die CDU-Fraktion im Leichlinger Stadtrat macht sich Gedanken um die Folgekosten des Mensabaus.

In einem Schreiben an die Stadt beantragt Bauausschuss-Vorsitzender Andreas Heusner jetzt deshalb, die Stadt solle dem Rat eine Betrachtung zur Verfügung stellen, die aufschlüsselt, welche Kosten auf Dauer mit dem Verpflegungskonzept verbunden seien. Personal, Reinigung, Einrichtung, Abschreibungen — dies alles will die CDU in die Berechnung einbezogen wissen. Hinzu kämen dann die Folgekosten für das Gebäude. "Ich habe mich in den letzten Wochen schlau gemacht und mit Kantinenchefs in Roderbirken, Wersbach und Weltersbach gesprochen", sagt Heusner. Ergebnis: Zwischen zehn Euro am unteren Ende der Skala und 18 bewege sich der Preis für eine Mahlzeit. "Die Stadt hat bisher aber nur angegeben, wieviel das Essen die Schüler kosten soll", bemängelt Heusner. "Wenn die 2,50 Euro bezahlen, wollen wir wissen, wie die Verwaltung gedenkt, den Rest zu finanzieren."

Die Kostenaufstellungen sollen noch vor der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vorgelegt werden. "Weil durch den Betrieb der Mensa gegebenenfalls in anderen Bereichen gespart werden muss, ist uns die Transparenz im Etat so wichtig", sagt Heusner.

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Die neuen Anmeldezahlen am Schulzentrum weisen laut Auskunft der Stadt für die Realschule übrigens bisher nur 117 statt der erwarteten 130 Kinder aus. Die Hauptschule hat 42 (statt 38 erwarter), das Gymnasium 157 (statt 124).

(RP)