1. NRW
  2. Städte
  3. Leichlingen

Leichlingen: Maler Gusowski: Großprojekt an der L288

Leichlingen : Maler Gusowski: Großprojekt an der L288

Seit einigen Wochen ist das bis dato völlig zugewachsene Grundstück an der Straßenecke Unterschmitte und Moltkestraße freigeräumt und gibt Rätsel über seine weitere Verwendung im Gewerbemischgebiet im Westen Leichlingens auf.

In dieser Woche nun haben die Leichlinger Bauherren Sabine und Lutz Gusowski ein Bauschild aufstellen lassen, das die Unklarheiten beseitigt.

Auf der rund 1200 Quadratmeter großen Fläche an der L288 entsteht bis Mitte des Jahres der Neubau einer gewerblich genutzten Halle mit drei Garagen. Wenn alles gut geht, sollen die Bauarbeiten schon Mitte April beginnen, die Baugenehmigung läuft.

Auf dem Grundstück wird auf 21 mal 25 Metern eine neue Stahlhalle über zwei Etagen auf Straßenniveau errichtet. Da der Boden bislang höher lag, mussten zunächst rund 4000 Kubikmeter Erdreich abgetragen werden. Die Einfahrt zum Gebäude wird dadurch zukünftig von der Unterschmitte aus möglich sein, die Ausfahrt führt auf die Moltkestraße.

Die Natursteinmauer, die das Gelände von zwei Seiten umgibt, wird dafür noch an zwei Stellen geöffnet. Geplant wird das Ganze vom Leichlinger Architekten Reinhard Schliep. Im Erdgeschoss mietet der Malerbetrieb Gusowski rund die Hälfte der Halle für seine Zwecke. Für die erste Etage suchen Sabine und Lutz Gusowski derzeit noch Mieter. "Hier kann ich mir alle möglichen Nutzungen vorstellen", sagt Sabine Gusowski. Büroräume sowohl für Steuerberater, Rechtsanwälte und Ausstellungsräume oder ein Fitnessstudio hätten die Möglichkeit, sich die Flächen von 100 bis 500 Quadratmetern nach ihren Wünschen aufzuteilen. "Die Deckenlast reicht auf jeden Fall".

Läuft alles nach Plan, will der Malerbetrieb Gusowski schon im Juni mit seinen sechs Mitarbeitern an die Moltkestraße umziehen. Bis dahin wird die Außenfassade der Halle im Erdgeschoss nicht nur eine massiv gemauerte Verkleidung haben, sondern im Obergeschoss auch eine Aluminiumvorhangfassade "in einem warmen Orangeton" besitzen, verraten Sabine und Lutz Gusowski schon mal vorab.

(inbo)