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Lions Club Leichlingen feiert 20-jähriges Bestehen

Lions engagieren sich seit 20 Jahren : Rund 110.000 Euro für die Blütenstadt

Vor 20 Jahren wurde der Lions-Club Leichlingen gegründet, der sich für Bedürftige einsetzt. Am Sonntag wird Geburtstag gefeiert.

Im 20. Jahr nach seiner Gründung hat der Lions-Club Leichlingen – die „Löwen von Berg“ – allen Grund zu feiern. Seit 1999 ist es der Vereinigung, im Vereinsregister unter der Nummer 401671 beim Amtsgericht Köln eingetragen, gelungen, notleidende Menschen vor Ort und in verschiedenen Regionen der Welt mit 260.000 Euro zu unterstützen. Etwa die Hälfte der Summe ist in der Blütenstadt geblieben, rund 110.000 Euro wurden alleine durch den Verkauf des Adventskalenders eingenommen.

Der Erlös kam speziell jenen Familien zugute, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Mit ihren Sachspenden haben mehr als 100 Leichlinger Unternehmen seit nunmehr 17 Jahren zum Erfolg überhaupt erst beigetragen. Auch deshalb wird sich der Lions-Club am Sonntag mit einem besonderen Konzert bei den Sponsoren bedanken (siehe Info).

Die Adventskalender-Aktion wird auch in Zukunft fortgesetzt, ist aber nur eine von vielen Aktivitäten. Spenden werden unter anderem auch bei Benefiz-Konzerten oder regelmäßigen Veranstaltungen requiriert, wie etwa dem Verkauf von Elsässer Flammkuchen beim Leichlinger Bratapfelfest. Das gesamte Handeln von aktuell 29 Vereinsmitgliedern wird geleitet von dem Gedanken „We serve“ – wir bedienen.

Es sind Persönlichkeiten aus verschiedenen Berufsgruppen des Einzugsbereichs Niederwupper, die sich im Verein freundschaftlich und im Geist gegenseitigen Verständnisses sowie wechselseitiger Achtung bei der weltweit größten privaten Hilfsorganisation zusammengeschlossen haben. Der Verein betrachtet Toleranz als wichtige Grundlage des menschlichen Zusammenlebens, bewahrt parteipolitisch und konfessionell aber Neutralität. „Wir pflegen auch gerne das gesellige Miteinander“, betont Leichlingens Präsident Bernd Kellersmann, der nach 2005 bereits zum zweiten Mal im Amt ist.

Da der Altersdurchschnitt der Mitglieder bei 60 Plus liege, sei man an Verstärkung dringend interessiert. „Junges Blut tut uns gut“, so Kellersmann, dem überdies klar ist, dass die Zeiten längst vorbei sind, als der gemischte Club noch als exklusive Einrichtung galt. Eben weil er wisse, wie groß heutzutage das Freizeitangebot sei, werde es sicherlich nicht einfach, die passenden Mitglieder zu finden.

Kellersmann fügt hinzu: „Wir wollen nicht einfach nur das Portemonnaie aufmachen, um was zu spenden, sondern aktive Mitarbeit ist ganz wichtig.“ Vorstandsmitglied Peter Grebing ergänzt: „Wer bei uns mitmacht, muss aktiv etwas tun.“ Ehefrau Ute Grebing bestätigt: „Es ist viel Arbeit, macht aber auch viel Spaß.“