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Leichlinger Gymnasium mit Bestnoten

Qualitätsanalyse : Gymnasium mit Bestnoten

Die Qualitätsprüfer der Kölner Bezirksregierung attestieren der Schule in einigen Bereichen sogar „herausragende Arbeit“.

Ein gutes Zeugnis hat die Bezirksregierung Köln dem städtischen Gymnasium Leichlingen in seiner jüngsten Qualitätsanalyse ausgestellt: In ihrem Abschlussbericht attestierten die Tester der Schule, in einigen Bereichen die Kriterien des Qualitätstableaus NRW „voll“ zu erfüllen, in anderen sogar „hervorragende Arbeit“ zu leisten. „Das Ergebnis war überraschend gut“, bekannte Schulleiter Christoph Bräunl, dass seine Stellvertreterin Anke Pelster und er die Arbeit an der Schule im Vorfeld selbst möglicherweise sogar zu nüchtern gesehen hatten. Umso erfreuter seien Lehrer, Eltern und Schüler über das gute Abschneiden gewesen.

Bereits vor einem Jahr hatten sich die Qualitätsprüfer in der Schule angemeldet. Was sie unter die Lupe nehmen sollten, legt nicht nur das NRW-Qualitätstableau fest. Auch das Kollegium, die Eltern- und die Schülerschaft konnten in ihren Gremien Leitthemen der Beobachtung bestimmen. Man habe sich deshalb auf die Schwerpunkte „Schulentwicklung auf der Basis einer Feedback-Kultur gestalten“ und auf „Lernen schülerorientiert gestalten und selbstständiges Lernen fördern“ geeinigt. Die Prüfer nahmen bei ihrer Untersuchung am Unterricht teil und sprachen mit zahlreichen Schülern, Eltern, Lehrern, Sekretärinnen und Hausmeistern.

Heraus kam: In den Bereichen „Schüler- und Elternbeteiligung und Informationsfluss“, „Feedback und Unterrichtsentwicklung“ sowie „Kooperation der Lehrkräfte und Umsetzung der schulinternen Lehrpläne“ erfüllt das Gymnasium die Kriterien des Qualitätstableaus NRW voll. Herausragende Arbeit attestierten die Prüfer bei den Themen „Lernatmosphäre, Lernklima und respektvoller Umgang“, „standortbezogenes unterrichtliches Angebot“ sowie „Förderung personaler und sozialer Kompetenzen“.

„Wir fühlen uns bestätigt und gestärkt in unserer Arbeit und zugleich konstruktiv unterstützt“, betonte der Schulleiter. Die Qualitätsprüfer haben der Schule nämlich auch Hinweise zurückgelassen, in welchen Bereichen sie noch besser werden kann. „Wir sollen noch mehr die systematische Förderung des selbstständigen Lernens in den Fokus der Arbeit stellen“, nannte Bräunl ein Empfehlung.

Hierbei solle es verstärkt um die Entwicklung von Aufgabenformaten gehen, die den Weg zur Selbstständigkeit über alle Jahrgangsstufen hinweg fördern. „Herausfordernde Aufgaben stellen, die differenzieren und den Schülern Freiraum geben“, beschrieb es der Schulleiter. Die Qualitätsanalyse der Bezirksregierung wird in der Regel alle sechs Jahre durchgeführt, an der Vor- und Nachbereitung sind Lehrer, Eltern- und Schülervertretungen gleichermaßen beteiligt.