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Leichlingen Zu den Trödeltagen nur mit Maske

Hingehen : Zu den „Leichlinger Trödeltagen“ nur mit Maske

250 Besucher dürfen diesmal gleichzeitig aufs Gelände im Stadtpark. Am Eingang werden die Kontaktdaten erfasst. „Normalerweise kommen an einem Wochenende 7000 bis 8000 Leute“, sagt Organisator Georg Ott. „Mal sehen, ob es zu bestimmten Uhrzeiten etwas kniffelig wird.“

Die Wetteraussichten sind gut: 21 Grad und trocken. Georg Ott ist daher zuversichtlich, dass seine „Leichlinger Trödeltage“, die er für Samstag und Sonntag im Stadtpark organisiert, regen Zulauf finden werden. „Schon jetzt im Vorfeld ist die Resonanz groß“, erzählt er. „Die Leute freuen sich riesig, dass sie endlich mal wieder trödeln können.“ Und er freue sich, in der Corona-Krise endlich mal wieder eine Veranstaltung auf die Beine stellen zu können. Wenn auch diesmal etwas anders als sonst.

„Es gibt nur einen Ein- und Ausgang“, erklärt Ott. Besucher müssten am Eingang ihre Kontaktdaten angeben, unterschreiben, dass sie frei von Krankheitssymptomen seien, ihre Hände desinfizieren und eine Maske aufziehen. Und sie werden gezählt, denn es dürften wegen der nötigen Abstandsregeln nur 250 Gäste gleichzeitig aufs Gelände. „Normalerweise kommen an einem Wochenende 7000 bis 8000 Leute“, sagt Ott. „Mal sehen, ob es zu bestimmten Uhrzeiten etwas kniffelig wird. Aber ich bin sehr froh, dass sich die Stadt Leichlingen so kooperativ gezeigt hat und mir innerhalb von nur vier Wochen eine Genehmigung erteilt hat.“

Ott schätzt, 40 bis 50 Verkäufern einen Platz geben zu können. Wobei sich mehrere Verkäufer auch zusammentun können. Denn er vermietet diesmal nur Standflächen von mindestens fünf Metern inklusive Auto. Entlang der Trödelstände gilt es eine Einbahnregelung. Statt Dixi-Klos hat er Toilettenwagen bestellt. „Die sind jetzt Vorschrift, damit sich die Leute die Hände waschen können.“

Seit 1998 organisiert der Langenfelder Veranstalter die „Leichlinger Trödeltage“. „Sie sind jetzt wohl die einzigen Veranstaltungen, die ich dieses Jahr machen kann“, bedauert er. Normalerweise organisiere er auch in anderen Städten der Region – wie Leverkusen, Solingen, Remscheid, Hilden und natürlich Langenfeld – zahlreiche Märkte und Feste. „Aber in keiner anderen Stadt kann ich mit so wenig Aufwand wie in Leichlingen ein ganzes Gelände absperren und die Zugänge kontrollieren.“

Andernorts wären aufwändige Bauzäune oder Ähnliches nötig, um die Besucher zu zählen und so den Auflagen zum Infektionsschutz gerecht zu werden. Aber auch die Verkäufer auf den „Trödeltagen“ müssen ihren Beitrag leisten und darauf achten, dass sie zu ihren Kunden einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten – zum Beispiel mit ausreichend großen Tischen oder Decken.

 Info Geöffnet ist Samstag und Sonntag, 11. und 12. Juli, jeweils von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Besucher, die mit dem Auto kommen, werden gebeten, auf dem Parkplatz Pastorat oder am Schulzentrum Am Hammer zu parken. Weitere Trödeltage sind für den 8. und 9. August, 5. und 6. September sowie 10. und 11. Oktober geplant.