Leichlingen will Stadtmitarbeiter besser schützen „Jede Beleidigung wird angezeigt“

Leichlingen · Die Aggressionen gegenüber städtischen Angestellten nehmen zu. Dem will die Leichlinger Verwaltung nun einen Riegel vorschieben. Dazu ist sie dem Netzwerk „Sicher im Dienst“ beigetreten.

Andre Niewöhner (Netzwerkkoordinator), Bürgermeister Frank Steffes, Susanne Winkelhoch (Personalrat) und Herbert Reul (v.l.) mit den Urkunden.

Andre Niewöhner (Netzwerkkoordinator), Bürgermeister Frank Steffes, Susanne Winkelhoch (Personalrat) und Herbert Reul (v.l.) mit den Urkunden.

Foto: Uwe Miserius

Rund 300 Frauen und Männer sind bei der Leichlinger Stadtverwaltung beschäftigt. So mancher geht nur noch mit einem mulmigen Gefühl zur Arbeit. „Irgendetwas stimmt nicht“, sagt Bürgermeister Frank Steffes (SPD). „Mitarbeiter werden beschimpft, es kommt immer wieder zu Übergriffigkeiten. Diese Aggressionen sind nicht gut.“ Die Stadtverwaltung habe bereits reagiert und Vorkehrungen zum Schutz der Angestellten getroffen. Nun ist sie auf Initiative der Personalvertretung noch einen Schritt weitergegangen und dem Präventionsnetzwerk „Sicher im Dienst“ beigetreten, das von einer Polizeidienststelle koordiniert wird.