Leichlingen: Verkehrskonzept soll Pendlerströme untersuchen

Etatberatungen : Verkehrskonzept soll Pendlerströme untersuchen

Das Thema Verkehrskonzept beschäftigt die Leichlinger Politik schon länger. Nun soll es im Rahmen der Stadtetat-Beratungen für das Jahr 2020 konkret werden. Im Haushaltsentwurf sind dafür 100.000 Euro vorgesehen.

Ob die auch abgesegnet werden, entscheidet sich, wenn der Stadtetat am 26. November verabschiedet wird. In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Infrastruktur, Verkehr und Betrieb (IVB) hatte Andrea Murauer, Leiterin des städtischen Bereichs Bauen und Wohnen, die Parteien gefragt, welche Punkte in dem Verkehrskonzept enthalten sein sollen, was genau untersucht werden solle.

Die SPD hat jetzt einen Antrag gestellt, eine Verkehrsplanung mit dem Schwerpunkt auf Pendlerströme und Nahmobilität zu beauftragen. Punkt 1 beinhalten eine Schwachstellenanalyse und Maßnahmen zur Steuerung der Pendlerströme (Lkw, Pkw und Radverkehr) auf den Hauptverkehrsachsen. Gefordert werden die Ermittlung der Verkehrsbelastung, Kapazität und Auslastung der Hauptverkehrsachten mit einer Prognose für die kommenden zehn Jahre.

 Unnötige Verkehre sollen identifiziert werden, bauliche Defizite (Qualität und Lebensdauer von Belag, Unterbau, Markierung und Tragfähigkeit) benannt werden. Ebenfalls untersucht werden sollen Defizite in Sachen Verkehrsanordnungen, Beschilderung, Beampelung und Ampelphasen. Daraus entstehen soll eine Darstellung von möglichen konkreten Sanierungs- und Lenkungsmaßnahmen mit Priorisierung und grobem Kostenrahmen zur Umsetzung durch den jeweils zuständigen Straßenbaulastträger.

In Sachen Nahmobilität, also Fuß- und Radverkehr in den Ortskernen von Leichlingen und Witzhelden, soll analysiert werden, welche Schwachstellen verbessert und wo Lücken geschlossen werden können, heißt es. Auch hier sollen bauliche Defizite sowie Defizite vorhandener Anlagen ermittelt und Lösungen inklusive Priorisierung und Kosten dargestellt werden.

(cebu)
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