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Leichlingen: Telefonsprechstunde zum schwachen Herzen

Klinik Roderbirken in Leichlingen : Telefonsprechstunde zum schwachen Herzen

Die Zahl der Todesfälle durch Herzinsuffizienz geht zurück, trotzdem sind es etwa vier Millionen Menschen in Deutschland, die an einer Herzschwäche leiden.

Es sind erfreuliche Nachrichten, die die Klinik Roderbirken in einem Infoflyer verkündet: „Die Zahl der Todesfälle durch Herzinsuffizienz konnte in den letzten Jahren gesenkt werden.“

Trotzdem sind es in Deutschland noch mehr als 40.000 Menschen, die jährlich daran sterben. Experten der Deutschen Herzstiftung, der 1979 gegründeten und heute größten unabhängigen Anlaufstelle für Patienten und Interessierte im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen, schätzen zudem, dass es etwa vier Millionen Menschen sind, die in Deutschland an einer Herzschwäche leiden. Bei den Krankenhausaufenthalten zählt die Herzschwäche zu den häufigsten Anlässen, jährlich sind es etwa 465.000.

Damit diese Zahlen in den kommenden Jahren auch weiter zurückgehen, sei es neben der Vermeidung der Faktoren, die zu einer Herzschwäche führen können, besonders wichtig, die ersten Anzeichen der Erkrankung zu erkennen und einzuordnen, schreibt die Klinik Roderbirken. Zu den Symptomen zählen unter anderem Atemnot, Leistungsabnahme und geschwollene Beine (Knöchelödeme). Nicht selten komme es vor, dass diesen Symptomen zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet wird, oder sie werden als altersbedingt abgetan. Das könne dann mitunter fatale Folgen haben. „Je früher eine Herzschwäche erkannt und behandelt wird, desto günstiger ist ihr Verlauf und desto höher ist vor allem die Lebensqualität der Betroffenen“, appelliert die Deutsche Herzstiftung. Die Experten der Stiftung empfehlen Patienten unter anderem das Führen eines Herztagebuchs.

Am Mittwoch, 11. November, bietet die Klinik Roderbirken eine Telefonsprechstunde zu dem Thema „Das schwache Herz. Erkennung und Behandlung der Herzinsuffizienz“ an. Zwischen 14 und 17 Uhr stehen Wolfgang Mayer-Berger (Ärztlicher Direktor), Tobias Gampert (stellvertretender Ärztlicher Direktor), Hartmut Behnke (Oberarzt) und Marco Brestrich (Oberarzt) unter der Nummer 02175 821955 für jegliche Fragen zur Verfügung. „Meine Kollegen und ich freuen uns auf den regen Austausch mit Ihnen und sind sehr gespannt, was Sie zu diesem Thema besonders berührt“, sagt Wolfgang Mayer-Berger. Die Telefonsprechstunde ist Teil der bundesweiten Herzwochen, die in diesem Jahr vom 1. bis 30. November stattfinden.