Leichlingen: Staatsanwaltschaft ermittelt nach Tod eines Pferdes

Stute brach sich das Genick: Staatsanwaltschaft ermittelt nach Tod eines Pferdes in Leichlingen

Die Staatsanwaltschaft Köln hat Ermittlungen nach dem tragischen Ende eines Trainings in einem Leichlinger Reitstall aufgenommen. Ein Pferdetrainer wollte einem Tier eine Zirkusübung beibringen, doch dabei starb es.

Wie die Staatsanwaltschaft Köln jetzt bestätigt, laufen in dem Verfahren Ermittlungen. Die Akten befänden sich derzeit bei der Polizei.

Am 22. April 2016 hatte der bekannte Pferdetrainer Peter Pfister aus dem hessischen Eschenburg bei einem zweitägigen Training in Leichlingen-Witzhelden versucht, einer Stute die Übung "Kompliment" beizubringen. Dazu band er ein Seil um einen Vorderhuf der Stute.

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Doch das Pferd verweigerte mehrfach und stellte sich auf die Hinterhufe. Immer wieder überschlug sich das Tier und stürzte, bis es sich schließlich das Genick brach und starb. Diesen Verlauf bestätigten sowohl er, als auch die Besitzerin der Stute.

Anfang Januar 2018 hatte das Veterinäramt des Rheinisch-Bergischen-Kreises den Fall an die Staatsanwaltschaft Köln abgegeben.

(woa)