Neues Mahnmal zur Flut 2021 Der sechste Leuchtturm der Erinnerung in Leichlingen steht

Leichlingen · Der Verein Wupperbogen hat den sechsten Leuchtturm aufgestellt: Vor dem Altenpflegezentrum Hasensprungmühle erinnert die Skulptur aus Steinen und Stahl nicht nur an die Flut 2021, sondern vor allem an die erfahrene Gemeinschaft und Solidarität jener Zeit.

Thomas Grzyb, Tom Novotny, Martin Pässler (Wupperbogen), Sabine Claßen (Leichlingen-Stiftung) und Stanislaus Stegemann (Seniorenzentrum Hasensprungmühle) füllen den neuen Leuchtturm in Leichlingen mit Steinen.

Thomas Grzyb, Tom Novotny, Martin Pässler (Wupperbogen), Sabine Claßen (Leichlingen-Stiftung) und Stanislaus Stegemann (Seniorenzentrum Hasensprungmühle) füllen den neuen Leuchtturm in Leichlingen mit Steinen.

Foto: Miserius, Uwe (umi)

Zwei Jahre ist es her, dass weite Teile der Blütenstadt durch Starkregen und dem Übertritt der Wupper unter Wasser standen. Es waren Tage, in denen die Menschen vor den Trümmern ihrer Existenz standen. Erschrocken, verängstigt. Sie funktionierten dennoch, versuchten, die Ereignisse zu verstehen und zu verarbeiten, während sie mit Muskelkraft die eigenen vier Wände von Morast befreiten, trockenlegten, entrümpelten und Habseligkeiten säuberten. Tage, Wochen und Monate, an die Betroffene eher nicht zurückerinnert werden wollen. „Doch es ist erstaunlich, wie Menschen in den schlimmsten Katastrophen zueinanderfinden und zusammenhalten", sagt Martin Pässler.